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Weizenpreis (Euronext) - Markttelegramm

Lieferung EUR/t Veränderung
zum Vortag
Mai '18 163,00 -1,00
Sep '18 166,25 -1,25
Dez '18 170,00 -1,00
Mär '19 173,75 -0,75
Mai '19 175,75 -1,00
Sep '19 174,00 -0,25
Dez '19 176,75 -0,25
Mär '20 178,00 -0,25
Mai '20 180,50 -0,50
Sep '20 179,75 -0,50
Dez '20 182,75 -0,50
Schlußkurs vom 20.04.2018
Alle Preise und Notierungen ohne Gewähr.
Börsenkurse sind keine Marktpreise! Bitte Kontraktspezifikationen beachten.
Reutersabkürzungen

Weizenpreis

Preisfaktoren, Handel und Bedeutung von Weizen auf internationaler Ebene.

Weizen wird an der Cbot (CHICAGO BOARD OF TRADE) in Bushel gehandelt. Ein Kontrakt sind 5000 Bushel (ca. 136 metrische Tonne "t"). Der Weizenpreis hängt stark von globalen wirtschaftlichen und politischen Faktoren ab. Der Weizenpreis kann einen hohen Einfluss auf den Reismarkt besitzen, da Grundnahrungsmittel weltweit in Konkurrenz stehen. Weizen ist nach Mais das weltweit am häufigsten angebaute Getreide. Die jährliche Weltproduktion deckt 20 Prozent des globalen Kalorienbedarfes. Die größten Weizenproduzenten der Welt sind die USA, Indien und China. Größtenteils wird Weizen als Viehfutter verwendet, in vielen Ländern ist Weizen jedoch auch ein Grundnahrungsmittel für den Menschen. Am häufigsten werden Brot, Backwaren, Nudeln und Griess hergestellt. Weizen gewinnt auch als Grundlage für die Produktion von Bio-Kraftstoff eine immer größer werdende Bedeutung.

Der Weizenpreis wird insbesondere durch den Handel an dem CBOT und dem Kansas City Board of Trade (KCBT) beeinflusst. Die Preisentwicklung des Getreides war schon immer sehr unstabil, da die Höhe der Ernte vom Wetter und unvorhergesehenen Naturkatastrophen abhängt. Durch diese Faktoren kann die Ernte erheblich vermindert werden, wodurch die Preise explosionsartig ansteigen. Unerwartet gute Ernten führen zu einem stagnierenden Weizenpreis. Auf internationaler Ebene wird Weizen an Warenterminbörsen gehandelt und nach Weich- und Hartweizen unterschieden.

Nachrichten für die Landwirtschaft: Weizen / Weizenpreis

13.04. Futter- fast so teuer wie Brotweizen
Mischfutterhersteller in Großbritannien haben grundsätzlich Bedarf. Gerste steht noch im Fokus, aber Weizen wird interessanter.

09.04. Frankreich: Streik der Eisenbahner lähmt den Getreidehandel
Die ausgesetzten Zugverbindungen treiben die Getreidepartien auf die Straße, wo es bereits zu wenig Transportkapazitäten gibt. In Frankreich dreht sich momentan alles um den Eisenbahnerstreik und seine Auswirkungen.

29.03. US-Weizen fällt auf 2-Monatstief
Die verbesserten Vegetationsbedingungen in den Hauptanbaugebieten für US-Weizen und technische Verkäufe üben Druck auf die Notierungen in Chicago aus. US-Mais wird mit nach unten gezogen.

07.03. Später Winter sorgt für Gesprächsstoff
(AMI)Die Kältewelle in Europa hat die Marktteilnehmer wachgerüttelt: zum einen wird alterntige Ware wieder mehr besprochen, zum anderen wächst die Skepsis hinsichtlich der kommenden Ernte und sogar die Preise steigen.

22.02. Für die USA wird die Luft dünner
(AMI) Amerika verliert als Exportnation für Getreide und Ölsaaten an Wettbewerbsfähigkeit. Mangelnde Investitionen und die Infragestellung der bisherigen Handelsabkommen beeinträchtigen den Weltmarkthandel.

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