BiogasAnlagen: Investitionen und deren Finanzierungen
Investitionen in Biogasanlagen sind inzwischen geradezu außerordentlich beliebt - sowohl bei Landwirten als auch bei privaten bzw. gewerblichen Investoren. Aber erweisen sie sich auch in jedem Fall als rentabel? Gerade im Hinblick auf die Rentabilität sind enorme Unter-schiede festzustellen.
Wovon hängt die Rentabilität von Biogasanlagen in erster Linie ab? :
- Das Ausgangssubstrat muss weitestgehend homogen sein. Hierin liegt auch ein we-sentlicher Grund für den immer stärkeren Einsatz von Mais.
- Alle Erzeugungsprozesse (Gas/Strom/Wärme) sind möglichst bis an ihre jeweiligen Kapazitätsgrenzen zu optimieren, und zwar gemeinsam und gleichzeitig. Dabei müs-sen in allen Fällen aber Störungen vermieden und gar Unfälle völlig ausgeschlossen werden. Dieses erfordert eine äußerst qualifizierte Steuerung der zum Teil voneinan-der abhängigen und miteinander zusammenwirkenden Prozesse.
- Die Erzeugung von Gas und anschließend von Strom und Wärme ist zweckmäßiger-weise als geschlossener Kreislaufprozess zu organisieren, d. h.: Gas und anschlie-ßend Strom und Wärme sollten nur so viel erzeugt werden, wie innerhalb eines ge-schlossenen Systems des Investors genutzt bzw. verbraucht werden kann. Je stärker künftig Strom und Wärme an Fremdnutzer nach außen abgegeben werden, desto teu-rer werden sich die Beschaffungspreise der Ausgangsprodukte entwickeln - insbes. auch über die Pachtpreise für erforderliche Flächen, die darüber hinaus viehhaltenden Betrieben entsprechend weniger oder teurer zur Verfügung stehen.
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