Trotz Verbot auf fast 1.000 ha GV-Raps ausgesät
KIEL/SCHWERIN (AP)--In Norddeutschland ist trotz Verbot auf rund 1.000 ha
teilweise gentechnisch veränderter Raps ausgesät worden. Nun müssen die
Flächen gepflügt werden, damit die Saat vernichtet wird. Das Saatgut stammt
aus einem Betrieb in Lippstadt in Nordrhein-Westfalen, wie die
Landwirtschaftsministerien von Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern
am Donnerstag mitteilten.
In Mecklenburg-Vorpommern wurden 270 Einheiten der Saatgutpartie angeliefert
und zum größten Teil auf bis zu 810 ha ausgebracht, wie die Behörde
erklärte. In den bisher untersuchten Proben wurde Erbgut nachgewiesen, das
auf eine gentechnisch erzeugte Resistenz gegenüber einem Spritzmittel
hindeute. In Schleswig-Holstein ist laut Ministerium eine Anbaufläche von
300 ha betroffen. GV-Raps ist nicht zur generellen Anwendung in Deutschland
genehmigt.
DJG/kko/30.8.2007 (31.08.2007)
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