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Know-how von Profis für Profis

Fünf neue PraxisWorkshops der DLG-Akademie - Aktuelle Fragestellungen aus Pflanzenbau, Tierhaltung und aus dem Weinbau im Fokus

(DLG). In ihren eintägigen PraxisWorkshops greift die DLG-Akademie aktuelle Fragestel-lungen aus der Praxis auf und beantwortet sie in der Praxis. Unter dem Leitmotiv „Know-how von Profis für Profis“ findet dieser DLG-Veranstaltungstyp zumeist auf landwirtschaftli-chen Betrieben in ganz Deutschland statt. Dort vermitteln ausgewiesene Fachleute aktuel-les und praxisnahes Wissen, denn zu den Referenten zählt jeweils auch ein Praktiker. Im Anschluss an die PraxisWorkshops wird eine Betriebsbesichtigung angeboten. Folgende Themen stehen im Programm für 2008:

Die richtige Intensität der Bodenbearbeitung Spätestens seit dem Anstieg der Erzeugerpreise sollte die Bodenbearbeitung nicht nur un-ter Kostenaspekten gesehen werden. Mit der Bodenbearbeitung wird die Grundlage für das Pflanzenwachstum gesetzt. Und nur mit der „richtigen“ Intensität können Höchsterträge er-zielt werden. In diesem Workshop werden nicht nur die neuesten Erkenntnisse der Boden-bearbeitung vermittelt, sondern auch wertvolle Anregungen für den Umgang mit dem jewei-ligen Standort und seinen spezifischen Erfahrungen gegeben. Anhand von Fallbeispielen werden Standortprobleme erkannt und spezifische Lösungsansätze entwickelt. Darüber hinaus werden Fragen zum optimalen Maschineneinsatz und zur Arbeitsqualität diskutiert. Die nächsten Termine für diesen DLG-PraxisWorkshop sind der 12. Februar 2008 auf dem Betrieb Schmaljohann in Bälau (Schleswig-Holstein) und der 6. März 2008 auf dem Betrieb Brinkschulte in Bautzen (Sachsen).

Pflanzenschutz und Düngung - jetzt Erträge sichern! Gestiegene Erzeugerpreise ermöglichen eine Neujustierung der speziellen Intensität. Nur eine optimale Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen und ein gezielter Schutz vor Schäd-lingen und Krankheiten ermöglichen die volle Ausnutzung des Ertragspotenzials. In diesem PraxisWorkshop sollen anhand von neuen Fakten und mittels Fallbeispielen bisherige Stra-tegien im Bereich Düngung und Pflanzenschutz überdacht werden. Dabei geht es um indi-viduelle Lösungen für das jeweilige Produkt und den jeweiligen Standort. Die nächsten Termine dieses DLG-PraxisWorkshops sind der 13. Februar 2008 auf dem Betrieb Progra-nus GbR in Gehrden-Ditterke (Niedersachsen) und der 13. März 2008 auf der Domäne Baiersröderhof in Hammersbach (Wetterau/Hessen).

Resistenzen - wissen, worauf es ankommt Resistenzen sind im Raps- und Getreidebau in den vergangenen Jahren zu einem ernstzu-nehmenden Problem geworden. Resistente Ungräser und Schadinsekten sowie verstärkte Probleme durch resistente Mehltaustämme führen zu großen Ertrags- und somit Erlösein-bußen. In diesem DLG-PraxisWorkshop erläutern Pflanzenbauexperten die Hintergründe für das zunehmende Auftreten von Resistenzen und mögliche Gegenmaßnahmen. Dabei geht es um Prophylaxemaßnahmen, damit Resistenzen erst gar nicht entstehen. Die Teil-nehmer lernen aber auch Instrumente kennen, um Resistenzen zielgerichtet zu bekämpfen. Mit Hilfe von Fallbeispielen und Gruppenarbeiten werden gemeinsam Strategien für ein op-timales, standortbezogenes Resistenzmanagement entwickelt. Schwerpunkte sind dabei die Gestaltung von Fruchtfolgen, der gezielte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sowie die Auswahl toleranter Sorten. Der nächste Termin für diesen DLG-PraxisWorkshop ist der 20. Februar 2008 auf einewm Betrieb in Bayern.

Abrechnungen von Schlachtschweinen analysieren und kontrollieren Im Anschluss an die Klassifizierung (FOM und Auto-FOM) wird der Schlachtkörper ökono-misch bewertet. Der Magerfleischanteil in Prozent sowie die wertbestimmenden Teilstücke beeinflussen maßgeblich die Höhe des Erlöses. Spezielle Abrechnungsmasken und Ver-marktungskonditionen erschweren die Transparenz für den Schweinemäster. Gesetzliche Handelsklassen spielen nahezu keine Rolle mehr - die Schlachtabrechnung wird für den Landwirt zu einem unlesbaren Blatt Papier. In diesem PraxisWorkshop werden Instrumente vorgestellt, um die Schlachtabrechnung analysieren, kontrollieren und verschiedene Para-meter vergleichen zu können. Der nächste Termin für diesen DLG-PraxisWorkshop ist der 19. Februar 2008 auf dem Betrieb Ehlen in Ahrensmoor (Niedersachsen).

HACCP erfolgreich umsetzen - ein „Muss“ auch für den Winzer! Seit 1. Januar 2006 ist die neue Europäische Lebensmittelhygiene-Verordnung 852/2004 in Kraft. Sie ist für jeden mit Lebensmitteln umgehenden Betrieb, also auch für Weinerzeuger, rechtlich bindend. HACCP ist ein Konzept des Risikomanagements und der Lebensmittelsi-cherheit. In diesem DLG-PraxisWorkshop wird das Werkzeug „HACCP“ vorgestellt. Es ist im Rahmen des Qualitäts- und Sicherheitsmanagements eines Unternehmens einsetzbar. Das Konzept bezieht sich auf den hygienisch relevanten Bereich der Produktion und er-möglicht, Gefahren, die durch Lebensmittel übertragen werden können, zu identifizieren. Anhand von praktischen Übungen wird erlernt, dass HACCP-Konzept in den eigenen Be-trieb zu übertragen. Der nächste Termin für diesen DLG-PraxisWorkshop ist der 27. Febru-ar 2008 auf dem Weingut Rebenhof in Hochheim am Rhein (Rheinland-Pfalz).

Ausführliche Informationen über die PraxisWorkshops erhalten Interessenten bei der DLG-Akademie, Eschborner Landstr. 122, 60489 Frankfurt am Main, Tel. 069/24788-333, Fax 069/24788-114, E-mail: Akademie@DLG.org oder unter http://www.DLG-Akademie.de im Inter-net. (25.01.2008)

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