Uni Göttingen entwickelt ,,Big Brother" für Getreide
GÖTTINGEN (Dow Jones)--Mit einem neuartigen Kontrollsystem soll sich zukünftig die Herkunft von Getreide innerhalb ganzer Produktions- und Lieferketten überprüfen lassen. Ein solches Verfahren präsentieren Agrarwissenschaftler der Universität Göttingen auf der am Montag beginnenden diesjährigen Hannover Messe. Das System basiert auf der RFID-Technologie, also der Radio Frequency Identification bzw. Erkennung per Funk. RFID-Chips, die es ermöglichen, drahtlos Informationen zu übertragen bzw. auslesen zu können, werden auch schon im Handel und vor allem im Logistikbereich getestet und eingesetzt. Bei der Kontrolle von Getreide soll die RFID-Technologie zur Verbesserung der Qualitätssicherung und Produkthaftung beitragen. Für die lückenlose Rückverfolgung der Herkunft des Getreides fügen ihm die Göttinger Forscher bei der Ernte Korndummies" in Form von gekapselten RFID-Sendern (Transpondern) zu. Diese Attrappen können vor der Verarbeitung wieder aussortiert werden. Aus den Dummies lassen sich die Daten zur Herkunft der Ware mit Hilfe einer speziellen Software auslesen
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