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RMX/ Schlachtschweine-Futures kommen nicht zur Ruhe

HANNOVER (Dow Jones)--Auch am Freitag kamen die Schlachtschweine-Futures an der RMX in Hannover nicht zur Ruhe. Zwar hielt sich das Handelsinteresse in Grenzen, aber die Kurse entwickelten sich nicht eindeutig in eine Richtung. Im Anschluss an die Veröffentlichung des neuen Vereinigungspreises erholte sich die vordersten Laufzeiten und legten spürbar zu. Auch die Termine August und September konnten einen Teil der Verluste wieder wettmachen. Die restlichen Laufzeiten schlossen weitestgehend unverändert oder gaben geringfügig nach.

Der Kassamarkt erlebte einen deutlichen Auftrieb und erreichte einen großen Preissprung auf 1,49 EUR. Die freundliche Stimmung ist europaweit festzustellen. Sogar Dänemark demonstrierte Optimismus und holte die Preisrücknahme der Vorwoche wieder auf. Die Preise für Schlachtschweine in Frankreich behaupteten sich auf bestehendem Niveau.

Die Schlusskurse für die Schlachtschweine-Futures an der RMX lagen am Freitag bei 1,490 EUR/ kg SG (plus 1,5 cts) für den Mai (1. Woche) und bei 1,530 EUR/ kg SG (plus 1,3 cts) für den Mai (3. Woche). Der Juni (1. Woche) lag bei 1,565 EUR/ kg SG (unverändert) und der Juni (3. Woche) bei 1,630 EUR/kg SG (minus 0,9 cts). Der Juli schloss mit 1,650 EUR/ kg SG (unverändert) und der August ging mit 1,660 EUR/ kg SG (plus 0,7 cts) aus dem Handel. Insgesamt wurden 18 Kontrakte gehandelt.

Der Kartoffelterminhandel an der RMX Hannover ging am Freitag mit starken Umsätzen aus der Woche. Markantes Interesse erhielt der Veredlungskartoffelkontrakt für die neue Ernte. Allein hier wurden 243 Termine umgesetzt. Leicht aufwärts kletterten die Notierungen für die früheren Termine sowie für Speisekartoffeln. Die Pflanzungen von Frühkartoffeln sind in den meisten Regionen abgeschlossen. Rohstoffe für die Verarbeitungsindustrie werden voraussichtlich erst im späten Juli verfügbar sein. Die Industrie sucht hier bereits nach Lösungen. Die alterntigen Speisekartoffeln werden verstärkt durch Mittelmeerware ersetzt. Italienische Frühkartoffeln stehen teilweise unter Druck. Der Industriekartoffel-Kontrakt für Juni 2008 schloss am Freitag, mit 10,50 EUR/dt (plus 0,20 EUR), der November 2008 mit 11,20 EUR/dt (plus 0,20 EUR) und der April 2009 mit 16,60 EUR/dt (plus 0,70 EUR). Die Speisekartoffeltermine schlossen bei 11,30 EUR/dt (plus 0,10 EUR) für den April 2008, der November 2008 mit 10,00 EUR/dt (unverändert) und der April 2009 mit 15,00 EUR/dt (plus 0,10 EUR). London Potatoes auf die Laufzeit April 2008 schlossen mit 21,70 EUR/dt (plus 0,10 EUR), der April 2009 mit 21,70 EUR/dt (unverändert). Insgesamt wurden 292 Kartoffelkontrakte umgeschlagen. DJG/wda/emk/25.4.2008

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