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Schlachtschweine-Futures: Fronttermin holt weiter auf

HANNOVER (Dow Jones)--Am Dienstag gelang es den Schlachtschweine-Futures an der RMX in Hannover, weiter in Richtung Kassamarkt aufzuschließen. Der Fronttermin Mai erreichte mit seinem Schlusskurs von 1,600 EUR/ kg SG das Preisniveau am physischen Markt. Mit 16 umgeschlagenen Kontrakten stand er außerdem im Mittelpunkt des Handelsinteresses. Nur zurückhaltend befassten sich die Marktteilnehmer mit den weiteren Laufzeiten. Insgesamt schlossen die Kurse bei geringen Umsätzen uneinheitlich.

Wenig Neues ist über die Entwicklung am Kassamarkt zu hören: Sommer, Sonne und Sonnenschein fördern den Appetit auf Grillfleisch. Die Nachfrage bestimmt den Markt über das begrenzte Angebot an Schlachtschweinen. Der hohe Preisaufschlag der Vorwoche lässt sich gegenüber der roten Seite ohne Murren durchsetzen. Die weiteren Aussichten stehen und fallen mit den Wetterprognosen.

Die Schlusskurse für die Schlachtschweine-Futures an der RMX lagen am Dienstag bei 1,600 EUR/ kg SG (plus 0,2 cts) für den Mai (3. Woche). Der Juni (1. Woche) lag bei 1,625 EUR/ kg SG (plus 1,0 cts) und der Juni (3. Woche) bei 1,647 EUR/kg SG (minus 0,7 cts). Der Juli (1. Woche) schloss mit 1,670 EUR/ kg SG (unverändert) und der Juli (3. Woche) mit 1,689 (minus 0,1 cts). Der August ging mit 1,692 EUR/ kg SG (plus 0,3 cts) aus dem Handel. Insgesamt wurden 28 Kontrakte gehandelt.

Der Kartoffelterminhandel beschreibt derzeit ein Auf und Ab. Am Dienstag zeigten die unsicheren Wetteraussichten ihre Wirkung, kommentierte ein Markteilnehmer die Lage. Zogen vor Pfingsten die Notierungen an, so rasten die Werte am Dienstag in den Keller. Die Umsätze liefen mäßig und konnten mit den Spitzenwerte vom Freitag nicht mithalten. Das Interesse konzentrierte sich auf die April 2009-Termine. Die Anzahl der offenen Positionen stieg beim späten Veredlungstermin weiter an. Auf dem ruhig verlaufenden physischen Kartoffelmarkt bekommen die Frühkartoffel wachsende Anteile. Vor allem Zypern und Spanien liefern Ware. Die ersten Frühkartoffeln aus Deutschland brauchen noch rund 3 Wochen Reifezeit.

Der Industriekartoffel-Kontrakt für Juni 2008 schloss am Dienstag, mit 10,00 EUR/dt (minus 0,20 EUR), der November 2008 mit 11,50 EUR/dt (unverändert) und der April 2009 mit 17,30 EUR/dt (minus 0,90 EUR). Die Speisekartoffeltermine schlossen bei 10,50 EUR/dt (unverändert) für den November 2008 und der April 2009 mit 16,20 EUR/dt (minus 0,10 EUR). London Potatoes auf die Laufzeit April 2009 schlossen mit 21,30 EUR/dt (minus 0,50 EUR). Insgesamt wurden 138 Kartoffelkontrakte umgeschlagen. DJG/wda/emk/13.5.2008

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