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Schwächere Tendenz an den EU-Rindfleischmärkten

AgE. BRÜSSEL. Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben in der Woche zum 7. Juni 2009 leicht nachgegeben. Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 verringerte sich laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 2,33 Euro oder 0,7 % auf 308,69 Euro je 100 kg Schlachtgewicht (SG). Ausschlaggebend war die Entwicklung in Italien mit einem Minus von 2,0 %. Noch stärker fielen die Notierungen in Griechenland, Luxemburg und Schweden bei Abschlägen von jeweils rund 2,5 %. In Frankreich ermäßigte sich das Preisniveau um 0,7 %. Seitwärts tendierten die Notierungen für R3-Jungbullen in Polen, Portugal und Deutschland. Gut behaupten konnten sich die Preise in Dänemark. In Großbritannien, Österreich und Irland stiegen die Notierungen um 0,9 % bis 1,4 %. Leicht schwächer tendierte in der Berichtswoche der EU-Schlachtkuhmarkt. Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden im Durchschnitt der Mitgliedstaaten 235,23 Euro/100 kg SG gezahlt, das waren 0,66 Euro oder 0,3 % weniger als eine Woche zuvor. Ausschlaggebend war die Entwicklung in Frankreich, Belgien und Polen, wo die Notierungen um 1,1 % bis 1,5 % nachgaben. Finnland und Schweden meldeten sogar Abschläge von mehr als 3 %. Dagegen stiegen die Preise für O3-Kühe in Großbritannien, Deutschland und Dänemark um 0,4 % bis 0,8 %. In Irland und Spanien kletterten die Notierungen um 2,0 % beziehungsweise 2,9 %. Für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 wurden in der Berichtswoche 312,69 Euro gezahlt, das waren 1,75 Euro oder 0,6 % weniger als eine Woche zuvor. Maßgeblich für dieses leichte Minus war die Entwicklung in Spanien, wo die Rinderhalter Abschläge von 2,9 % hinnehmen mussten. In engeren Grenzen hielten sich die Abschläge in Österreich, wo die Preise um 0,7 % fielen. Andererseits verteuerten sich R3-Färsen in Großbritannien, Irland und Dänemark um 0,7 % bis 1,4 %. (16.06.2009)

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