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Uneinheitliche Tendenz an den EU-Schlachtrindermärkten

AgE. BRÜSSEL. Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben in der Woche zum 21. Juni 2009 keine klare Tendenz gezeigt. Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 verminderte sich laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 0,83 Euro oder 0,3 % auf 308,22 Euro je 100 kg Schlachtgewicht (SG). Ausschlaggebend war die Entwicklung in Italien mit einem Minus von 2,4 %. In engeren Grenzen bewegten sich die Preisveränderungen in anderen wichtigen Produktionsländern. So verbilligten sich R3-Jungbullen in Frankreich um 0,3 %. Knapp behauptet präsentierte sich der Markt in Polen und Dänemark. Andererseits erhöhte sich das Preisniveau in Deutschland um 0,6 %. Stabilisieren konnten sich hingegen in der Berichtswoche die Notierungen am Schlachtkuhmarkt. Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden zuletzt 236,15 Euro/100 kg SG gezahlt, das waren 1,30 Euro oder 0,6 % mehr als eine Woche zuvor. Am stärksten stiegen die Notierungen in Italien mit einem Plus von 3,8 %. Über kräftige Erlösverbesserungen konnten sich auch die Kuhhalter in Österreich bei Aufschlägen von 3,2 % freuen. In Polen, Spanien und Dänemark stiegen die Preise um 1,6 % bis 2,0 %. Gut behaupten konnte sich der Markt für O3-Kühe in Deutschland. Andererseits fielen die Notierungen in zahlreichen osteuropäischen Staaten, darunter in der Slowakei und Slowenien um 5,5 % beziehungsweise 7,4 %. Wenig Dynamik herrschte in der Berichtswoche am Markt für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3. Die EU-Durchschnittsnotierung betrug 311,34 Euro/100 kg SG, das waren 0,38 Euro oder 0,1 % weniger als eine Woche zuvor. Dabei sanken die Preise in Dänemark und Österreich um mehr als 2,0 %. In Frankreich, Spanien und Italien gaben die Preise um 0,3 % bis 0,8 % nach. Andererseits meldete Deutschland ein Plus von 0,4 %. (30.06.2009)

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