Märzenwinde verheißen
im Mai großen Segen

PflanzenPflanzenHome
TiereTiere
TechnikTechnik
FinanzenFinanzen

Börsenfenster

Weizen Euronext Tendenz: steigend
Raps Euronext Tendenz: fallend
Soja CBoT Tendenz: steigend
Schweine Eurex Tendenz: steigend
Kartoffeln Eurex Tendenz: steigend

Schlußkurs: 13.03.10

Börsen-Newsletter bestellen

Mein Wetter

Schneeregen

Frankfurt

Max: 6°C
Min: 0°C
Regen: 2mm mehr…

SMS Unwetterwarnung
InfosKarteAbmelden

Wetterlage
Von Nordwesten her ziehen die Ausläufer von Tief Christa über Nordosteuropa über Deutschland hinweg.

Newsletter


Infos Abmelden

Frage der Woche

Halten Sie die Landwirtschaftszählung für sinnvoll?


Teilnehmer: 484   

Archiv

Top-Video

vereinigtehagel
Produktübersicht
Fendt
Ansehen Videothek

Meine Links

Ändern

www.tec24.com

www.landflirt.de

www.landimmo.de

Weniger Schlachtschweine in der Europäischen Union

AgE. LUXEMBURG. Die Schlachtunternehmen in der Europäischen Union werden voraussichtlich auch in den nächsten Monaten insgesamt weniger Schweine angeliefert bekommen als im Vorjahr. Einer aktuellen Übersicht des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) zufolge soll die Bruttoeigenerzeugung an Schweinen in den 27 Mitgliedstaaten im dritten Quartal 2009 gegenüber der vergleichbaren Menge von 2008 um 2,0 % auf knapp 60,8 Millionen und im vierten Quartal um 1,6 % auf etwa 66,6 Millionen Tiere abnehmen. Für das Gesamtjahr 2009 wird jetzt mit einer Angebotsdrosselung um 5,8 Millionen Stück oder 2,3 % auf 250,9 Millionen Schlachtschweine gerechnet, nachdem im ersten Quartal wahrscheinlich 3,4 % und im Zeitraum April bis Juni EU-weit 2,1 % weniger Schweine geschlachtet worden sind. Dabei veranschlagen die Luxemburger Statistiker, die sich auf Schätzungen und Vorhersagen aus den Mitgliedsländern stützen, die EU-Schweineproduktion des vorigen Jahres auf 256,7 Millionen Stück, was im Vergleich zum Aufkommen von 2007 eine Verringerung um 3,2 Millionen Tiere beziehungsweise 1,2 % bedeutete. Während dabei in Deutschland die Bruttoeigenerzeugung an Schweinen um 1,7 % auf 45,4 Millionen Stück wuchs, nahm sie in Spanien um 2,5 % auf 40,8 Millionen Tiere ab. Für 2009 wird dagegen für die beiden größten Schweineproduzenten in der EU ein Rückgang des Angebots erwartet, und zwar um jeweils 1,8 % auf 44,6 Millionen sowie knapp 40,1 Millionen Stück. In Deutschland entspricht das einem Minus von 814 000 Tieren. Deutlich entlastet wird der EU-Schweinemarkt durch die Entwicklung in Polen, wo aktuell mit einem Rückgang der Bruttoeigenerzeugung um 1,2 Millionen oder 5,5 % auf 20,7 Millionen Schweine in diesem Jahr gerechnet wird.

Nur marginaler Rückgang in Dänemark

Für Polen gehen die Fachleute allerdings davon aus, dass das Aufkommen an Schlachtschweinen dort im vierten Quartal 2009 um 14,7 % höher ausfallen wird als im Vorjahr und so die kräftige Angebotsreduzierung um fast 15 % im ersten Halbjahr zumindest teilweise kompensiert wird. Auch in den anderen großen Schweineerzeugerländern der Europäischen Union zeichnet sich nach den von Eurostat vorgelegten Zahlen eine geringere Produktion ab. In Dänemark, dem drittgrößten Schweineerzeuger in der Gemeinschaft, soll das Aufkommen im Jahresvergleich allerdings nur marginal zurückgehen, nämlich um 90 000 Tiere oder 0,3 % auf 26,55 Millionen Schweine. In den Jahren 2007 und 2008 war das dortige Aufkommen um insgesamt 1,0 Millionen Tiere ausgeweitet worden. Dadurch konnte sich Dänemark wieder an Frankreich vorbei auf den dritten Rang in der EU-Schweineproduktionsskala vorschieben. Die französischen Schweinehalter werden nach der aktuellen Prognose ihre Produktion gegenüber 2008 um etwa 420 000 Stück oder 1,6 % auf 25,6 Millionen Tiere drosseln. In den Niederlanden soll sich der Rückgang der Schweineerzeugung mit 0,5 % auf 22,5 Millionen Stück in relativ engen Grenzen halten. Auch in Italien und Belgien wird mit einem kleineren Angebot gerechnet: Die italienische Schweinebruttoeigenproduktion soll um 0,8 % auf 12,9 Millionen Stück abnehmen, die belgische um 0,3 % auf gut 10,3 Millionen Tiere. Im Gegensatz dazu dürfte die Produktion in Großbritannien dieses Jahr höher ausfallen; erwartet wird auf der Insel eine Steigerung des Angebots um 1,2 % auf 8,9 Millionen Schweine.

Bis zu einem Fünftel weniger Tiere in Tschechien

Neben Polen verzeichnen derzeit auch andere mittel- und osteuropäische EU-Partnerländer eine sehr starke Abnahme ihres Schweineangebots. Besonders drastisch hat sich die Bruttoeigenerzeugung in Ungarn und Tschechien verringert. Im ersten Halbjahr 2009 dürfte dort gemäß den aktuellen Schätzungen die Zahl der Schweine gegenüber der entsprechenden Vorjahresmenge um fast 11 % sowie um gut 16 % abgenommen haben. Auch für die nächsten Monate wird in den beiden EU-Ländern mit einer außergewöhnlich starken Drosselung des Schlachtschweineaufkommens im Vergleich zum Vorjahr gerechnet, die mit einem Minus von fast 29 % im dritten Quartal in Tschechien ihren Höhepunkt erreichen soll. Bezogen auf das Gesamtjahr 2009 wird jetzt eine Abnahme der ungarischen Schweinebruttoeigenerzeugung um 11,0 % auf 4,34 Millionen Tiere vorausgesagt; das tschechische Aufkommen soll um fast ein Fünftel auf weniger als 3 Millionen Schweine sinken. Im Nachbarland Österreich haben die Schweinehalter zuletzt ebenfalls relativ stark auf die Bremse getreten: Der Rückgang in der ersten Jahrshälfte wird auf fast 6 % veranschlagt. Bis zum vierten Quartal soll sich das Minus zwar etwas abschwächen; für 2009 insgesamt wird aber eine relativ deutliche Abnahme des österreichischen Schweineaufkommens um 5,5 % auf 4,6 Millionen Tiere vorhergesagt. Noch schwer zu fassen ist die Produktionsentwicklung in Rumänien, zumal dort der überwiegende Teil der Schweine in Hofwirtschaften gehalten wird. Deutlich wird dies an der starken Konzentration des Angebots auf die jeweils letzten drei Monate eines Jahres: Das Aufkommen im vierten Quartal 2009 wird auf 3,28 Millionen Tiere veranschlagt, was fast 60 % der in diesem Jahr insgesamt erwarteten Schweinebruttoproduktion in Rumänien entspricht. (01.07.2009)

« Vorige | Nächste »

ImpressumTeamMediadatenKontaktSitemapFehler melden
Diese Seite DruckenVersenden – Bookmarken Artikel in Webnews aufnehmen Artikel in Mister Wong ablegen Artikel in del.icio.us ablegen Artikel in yigg ablegen

© Copyright 2000 – 2010 raiffeisen.com GmbH & Co. KG
Pflanzen