Rentenbank erhöht Zinsen ihrer Förderkredite
FRANKFURT. Die Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main, hat die Zinssätze ihrer Förderkredite entsprechend der Zinsentwicklung an den Kapitalmärkten nominal um bis zu 0,20 Prozentpunkte erhöht. Dies betrifft ausschließlich die mittel- und langfristigen Laufzeiten. Wie die Rentenbank am Montag vergangener Woche bekanntgab, liegt der Top-Zins für Förderkredite an Junglandwirte mit einer Laufzeit von zehn Jahren und zehnjähriger Zinsbindung in der günstigsten Preisklasse (A) jetzt bei effektiv 3,63 % und 3,17 % bei fünfjähriger Zinsbindung. Zum günstigen Top-Zins werden auch nachhaltige Investitionen zum Beispiel in den Umwelt- und Ressourcenschutz, den Verbraucherschutz oder im Bereich Bioenergie finanziert. Die Programmkredite der Förderbank für das Agribusiness dürfen neben anderen öffentlichen Mitteln wie zum Beispiel Zuschüssen eingesetzt werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten werden. Wie bei den Darlehen der Rentenbank üblich, sind die Kreditanträge an die jeweilige Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der gestellten Sicherheiten nehmen die Hausbanken auch die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor. AgE (08.10.2009)
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