NRW: Weniger Kartoffeln geerntet als im Vorjahr
Düsseldorf (IT.NRW). Die diesjährige Kartoffelernte wird in
Nordrhein-Westfalen mit 1,4 Millionen Tonnen um 13,2 Prozent
geringer ausfallen als im Vorjahr. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand
vorläufiger Ergebnisse der "Besonderen Ernte- und
Qualitätsermittlung" weiter mitteilt, wird die Erntemenge um 3,1
Prozent unter dem Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2008 liegen.
Die diesjährige Vegetationsperiode ließ den Ertrag wegen der
geringen Niederschlagsmengen mit 46,3 Tonnen Kartoffeln pro
Hektar gegenüber dem Vorjahresergebnis um 13,7 Prozent sinken.
Bei Frühkartoffeln erzielten die Landwirte mit 35,2 Tonnen einen
um 2,2 Prozent niedrigeren Ertrag als 2008. Bei den mittelfrühen
und späten Sorten lag der Ertrag mit 47,6 Tonnen je Hektar um
14,2 Prozent unter dem des Vorjahres. Von der insgesamt
gerodeten Erntemenge werden gut 92 Prozent oder 1,29 Millionen
Tonnen mittelfrühe und späte Sorten sein.
Allgemein weisen die Kartoffeln recht hohe Stärkegehalte auf, so
dass sich bei den Rodearbeiten auf extrem trockenen Böden die
Gefahr der Qualitätsbeeinträchtigung in Form der Blau- bzw.
Schwarzfleckigkeit erhöht. (IT.NRW) (04.11.2009)
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