Warnung vor betrügerischer Rückforderung von Betriebsprämien
OLDENBURG. Die am 1. Dezember 2009 an Landwirte ausgezahlte Betriebsprämie weckt allem Anschein nach das Interesse von Trickbetrügern. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) berichtete in diesem Zusammenhang von einem Fall, bei dem sich eine Person telefonisch als Mitarbeiterin der zuständigen Bewilligungsstelle ausgegeben hat. Die Anruferin habe vorgegeben, dass dem Landwirt aufgrund eines fehlerhaften Antrags zu viel Geld überwiesen worden sei. Damit das Problem schnell, unbürokratisch und ohne Strafabzug behoben werden könne, solle die Betriebsprämie schnellstmöglich vollständig auf ein von der Anruferin genanntes Konto eingezahlt werden. Der korrekte Betrag würde dann in Kürze zurückgebucht. Die LWK riet dringend davon ab, in einem solchen oder ähnlichen Fall Geld zu überweisen. Berechtigte Rückforderungen erfolgten ausschließlich in Form eines schriftlichen Bescheides. Landwirte, die telefonisch zur Rückzahlung ihrer Betriebsprämie aufgefordert würden, sollten zum Schein darauf eingehen sowie den Namen und die Bankverbindung des Anrufers der Landwirtschaftskammer beziehungsweise der Polizei mitteilen. Bei einer bereits veranlassten Überweisung sei sofort Kontakt mit der Bank aufzunehmen, um den Transfer zu stoppen. Außerdem könne die Bank prüfen, ob das Konto des Empfängers mit Hinweis auf Betrugsverdacht gesperrt werden könne. AgE (14.12.2009)
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