Schlachtrindernotierungen gefestigt
BRÜSSEL. Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben zum Jahresauftakt fester tendiert. Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 erhöhte sich laut Angaben der EU-Kommission in der Woche zum 3. Januar 2010 im Vergleich zur Vorwoche um 1,33 Euro oder 0,4 % auf 326,65 Euro je 100 kg Schlachtgewicht (SG). Am stärksten stiegen die Notierungen in Dänemark mit einem Plus von 2,1 %. Deutlich zulegen konnten die Rinderpreise auch in Irland bei Aufschlägen von 1,3 %. In Frankreich, Tschechien und Deutschland stiegen die Preise um 0,3 % bis 0,6 %. Andererseits gaben die Werte in den Niederlanden um 3,6 % nach. Stabilisieren konnten sich zum Jahresbeginn die Schlachtkuhpreise. Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden in der Berichtswoche 214,19 Euro/100 kg SG gezahlt, das waren 3,05 Euro oder 1,4 % mehr als eine Woche zuvor. Einen Sprung um 6,9 % machten dabei die Notierungen in Irland. In ähnlicher Größenordnung kletterten die Preise in Ungarn. Dänemark registrierte ein Plus von 3,9 %. Jeweils um etwa 1 % erhöhte sich das Preisniveau in Deutschland und Frankreich. Stabil präsentierte sich zum Jahresbeginn auch der Markt für Schlachtfärsen. Für Tiere der Handelsklasse R3 wurden zuletzt im Schnitt der meldenden EU-Mitgliedstaaten 306,53 Euro/100 kg SG gezahlt; das waren 1,90 Euro oder 0,6 % mehr als eine Woche zuvor. Auch in diesem Segment konnten sich die dänischen Rinderhalter über kräftige Erlöszuwächse freuen, hier um rund 4 %. In Irland waren die Aufschläge mit einem Plus von 2,7 % ebenfalls deutlich. In Deutschland stiegen die Preise für R3-Färsen um 1,1 %. Andererseits gaben die Notierungen in Polen und Großbritannien leicht nach. AgE (12.01.2010)
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