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Schlachtrinderpreise gestiegen

BRÜSSEL. Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben in der Woche zum 17. Januar 2010 überwiegend zugelegt. Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 erhöhte sich laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 3,22 Euro oder 1,0 % auf 324,89 Euro je 100 kg Schlachtgewicht (SG). Ausschlaggebend waren Aufschläge von 2,2 % in Italien, wo die Kommission Anfang Januar noch starke Preisrückgänge gemeldet hatte. In ähnlicher Größenordnung kletterten die Notierungen in Polen, Tschechien und Griechenland. Irland, Frankreich, Großbritannien und Spanien meldeten Aufschläge von jeweils rund 1 %. Gut behauptet präsentierte sich der Markt in Österreich. Dagegen mussten die Rindermäster in Deutschland im Durchschnitt leichte Abstriche hinnehmen. Nochmals deutlich freundlicher präsentierte sich Mitte Januar der Schlachtkuhmarkt in der Europäischen Union. Im Mittel der Mitgliedstaaten stiegen die Notierungen für Tiere der Handelsklasse O3 um 5,72 Euro oder 2,6 % auf 222,57 Euro/100 kg SG. Gegenüber Ende vergangenen Jahres ist dies ein Plus von 5,4 %. Die stärksten Erlösverbesserungen wurden in der Berichtswoche in den Niederlanden mit einem Plus von 9,5 % verzeichnet. In Italien und Deutschland erhöhte sich das Preisniveau um 1,6 % beziehungsweise 2,2 %. Frankreich, Irland und Tschechien meldeten Aufschläge von jeweils gut 1 %. Zu den wenigen Verlierern gehörten in der Berichtswoche die Kuhhalter in Rumänien, wo die Preise um 1,7 % fielen. Für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 wurden zuletzt im Schnitt der meldenden EU-Länder 308,56 Euro/100 kg SG gezahlt; das waren 0,29 Euro beziehungsweise 0,1 % weniger als eine Woche zuvor. Dabei gaben die Preise in Österreich um 3,7 % nach. In Spanien fielen die Notierungen um 1,5 %. Seitwärts tendierten die Preise in Deutschland. In Frankreich stiegen die Notierungen um 0,9 %. AgE (26.01.2010)

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