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Kampagne für mehr Sicherheit beim Fahren und Transportieren

BERLIN. Die Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften (LBG) wollen das Unfallrisiko beim Fahren und Transportieren verringern. Der Vorsitzende des Spitzenverbandes der landwirtschaftlichen Sozialversicherung (LSV-SpV), Leo B l u m , gab im Rahmen der Grünen Woche den Startschuss für die zweijährige Kampagne „Risiko raus - Sicherheit beim Fahren und Transportieren“. Blum bezeichnete die Landwirtschaft als „Transportgewerbe wider Willen“, weil die Betriebe unter Kostengesichtspunkten zunehmend Agrartransporte selbst durchführten. Größere Traktoren und Anhänger mit einer höheren Nutzlast beförderten diese Entwicklung. Gleichzeitig fehle jedoch bei Haltern und Fahrern oftmals das Bewusstsein für die damit verbundenen Gefahren. Nach Blums Angaben ereignen sich etwa 20 % aller Unfälle, die den LBG gemeldet werden, auf Verkehrs- und Transportwegen. Bei den tödlichen Unfällen entfalle auf diesen Bereich ein Drittel. Umso wichtiger sei es, mit der Kampagne „Risiko raus“ bundesweit Zeichen zu setzen und einen Schwerpunkt auf diese unfallträchtigen Arbeiten zu legen. „Wir wollen Fahren und Transportieren auch in der Landwirtschaft sicherer machen“, betonte Blum. Die Kampagne beschränkt sich nicht nur auf die Landwirtschaft, sondern erstreckt sich auf den gesamten gewerblichen Bereich. Beteiligt sind damit auch die gewerblichen Berufsgenossenschaften und die Unfallkassen. AgE (29.01.2010)

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