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Terminpreise für Schlachtschweine angezogen

FRANKFURT/PARIS. Die Notierungen der an der Frankfurter Eurex gehandelten Schlachtschweinefutures haben zuletzt deutlich fester tendiert. Tiere zur Abrechnung in der dritten Februardekade verteuerten sich in der Berichtswoche zum 28. Januar 2010 um gut 4 Cent oder 3,2 % auf 1,340 Euro/kg Schlachtgewicht (SG). Damit entsprach der Frontmonat in seiner Bewertung dem für den Kassamarkt wichtigen Vereinigungspreis, der am Freitag um 4 Cent auf 1,34 Euro/kg SG heraufgesetzt wurde. Der März- und April-Kontrakt wurden von der Eurex am Donnerstag zu jeweils 1,375 Euro/kg SG abgerechnet; das bedeutete gegenüber der Woche zuvor ein Plus von 5,5 Cent beziehungsweise 1,5 Cent. Händler berichteten mit Blick auf den Kassamarkt zuletzt von einem „komplett geräumten“ Angebot. Die Frosttemperaturen hätten für eine Verknappung der Schlachtschweine gesorgt, hieß es. Verwiesen wurde auch auf einen Erlass des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums, wonach bei hohen Minusgraden Langstreckentransporte mit Schlachtschweinen untersagt sind. Das Ferkelangebot war nach Darstellung der Händler ebenfalls knapp. Die Eurex reagierte hier bei den vorderen Kontrakten mit kräftigen Aufschlägen: Für ein 25-kg-Ferkel zur Einstallung im Februar waren am Donnerstag 46,50 Euro anzulegen; das bedeutete bezogen auf die Berichtswoche einen Aufschlag von 2,90 Euro. März-Ferkel verteuerten sich um 2,40 Euro auf 47,70 Euro. Dagegen gab der Juni-Future um 1 Euro auf 45,50 Euro pro Tier nach. Gehandelt wurden in der Berichtsperiode auch Mai- und August-Ferkel, und zwar für 45,50 Euro sowie 45 Euro.

Weizenterminmarkt ohne Impulse
Die Preise für Veredlungskartoffeln an der Eurex gaben in der Berichtswoche zunächst nach, zogen dann aber mit den wieder auftretenden Starkfrösten spürbar an. Dem Rückgang der April-Notierung auf 9,60 Euro/dt am vorletzten Freitag folgte in der vergangenen Woche ein Anstieg bis auf 10,20 Euro/dt am Donnerstag; unter dem Strich entsprach dies einem Plus von 30 Cent. Der Folgemonat gewann aber deutlicher hinzu: Juni-Ware verteuerte sich in der Berichtsperiode um 70 Cent auf 12,40 Euro/dt. Gehandelt wurden erneut auch Verarbeitungskartoffeln zur Abrechnung im April 2011; der betreffende Kontrakt wurde am Donnerstag von der Eurex zu 13,50 Euro/dt abgerechnet, verglichen mit 13,30 Euro sieben Tage vorher. Leicht schwächer tendierte dagegen in der Berichtswoche der europäische Weizenterminmarkt, wobei es zuletzt an wesentlichen Impulsen fehlte. Die EU-Kommission wies für die Woche bis zum 26. Januar den Export von etwa 356 000 t Weichweizen und knapp 15 000 t Mehl aus. Insgesamt wurden der Brüsseler Lizenzstatistik zufolge seit Beginn des Wirtschaftsjahres 2009/10 Exportlizenzen für 9,95 Mio t Weichweizen gezogen im Vergleich zu 12,4 Mio t in der entsprechenden Vorjahresperiode. Der an der Pariser Terminbörse Matif gelistete Mahlweizen zur Andienung im März gab um 1,25 Euro oder 1 % auf 126 Euro/t am vergangenen Donnerstag nach. Mai-Ware verbilligte sich um 1 Euro auf 128 Euro/t. Unter Druck stand auch wieder Weizen aus der neuen Ernte: Für den November-Kontrakt waren am Berichtstag 135,25 Euro/t zu zahlen, was gegenüber dem Donnerstag davor einen Abschlag von 1,50 Euro/t bedeutete. AgE (01.02.2010)

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