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Bisher rund 3,1 Millionen Tonnen Getreide angedient

BRÜSSEL. In der Europäischen Union sind den Interventionsstellen der Mitgliedstaaten im laufenden Wirtschaftsjahr bis zum 24. Januar insgesamt 3,13 Mio t Getreide angedient worden. Wie die Europäische Kommission anlässlich der Sitzung des zuständigen Verwaltungsausschusses am vergangenen Donnerstag in Brüssel weiter mitteilte, entfielen hiervon allein 2,94 Mio t auf Gerste. Maßgeblich hierfür ist im Wesentlichen die fehlende Marktentlastung durch den Export. Laut Brüsseler Lizenzstatistik sind aus der EU im Zeitraum 1. Juli 2009 bis 26. Januar 2010 insgesamt nur 433 000 t Gerste nach Drittstaaten geliefert worden; das waren 2,51 Mio t beziehungsweise 85 % weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Die EU-Weichweizenausfuhren lagen hingegen mit 9,95 Mio t „nur“ um 2,46 Mio t oder etwa ein Fünftel unter dem Vorjahresniveau. Angedient wurden den Marktordnungsstellen in der laufenden Saison bislang knapp 187 000 t Weizen. Einschließlich des Überhangs aus dem Vorjahr beliefen sich die Interventionsgetreidebestände in der Gemeinschaft am Berichtstag laut Kommissionsangaben insgesamt auf 4,67 Mio t. Hiervon entfielen 3,84 Mio t auf Gerste und 263 000 t auf Weizen. Bei den 554 000 t Mais, die sich ebenfalls in öffentlicher Hand befinden, handelt es sich ausschließlich um Altlasten. AgE (03.02.2010)

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