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Uneinheitliche Tendenz an den EU-Schlachtrindermärkten

BRÜSSEL. Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben Ende Januar keine klare Tendenz gezeigt. Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 erhöhte sich laut Angaben der EU-Kommission in der Woche zum 31. Januar 2010 im gewogenen Mittel gegenüber der Vorwoche um 1,97 Euro oder 0,6 % auf 325,96 Euro je 100 kg Schlachtgewicht (SG). Am stärksten stiegen die Preise in Finnland mit einem Plus von 3,6 %. In wichtigen Produktionsländern wie Frankreich, Italien und Deutschland tendierten die Notierungen seitwärts. In Dänemark und Österreich mussten die Rindermäster Abschläge von mehr als 1 % hinnehmen. Schweden meldete sogar ein Minus von 3,3 %. Am Markt für Schlachtkühe kam der leichte Aufschwung der Vorwochen zum Stillstand. Im Durchschnitt der EU-Mitgliedstaaten fiel der Preis für Kühe der Handelsklasse O3 um 1,68 Euro oder 0,8 % auf 223,14 Euro/100 kg SG. Ausschlaggebend war die Entwicklung in Frankreich, wo die Preise um 1,6 % sanken. In ähnlicher Größenordnung gaben die Notierungen in Tschechien und Finnland sowie Litauen nach. Polen registrierte Abschläge von durchschnittlich 1,1 %. In Deutschland verringerte sich das Preisniveau für Kühe der Handelsklasse O3 um 0,7 %. Andererseits meldete Italien ein Plus von 6,4 %. In Slowenien und Ungarn kletterten die Notierungen für O3-Kühe um mehr als 3 %. Für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 wurden zuletzt im Schnitt der meldenden EU-Länder 310,64 Euro/100 kg SG gezahlt, das waren 0,62 Euro oder 0,2 % mehr als eine Woche zuvor. Dabei erhöhte sich das Preisniveau in Dänemark, Polen und Spanien um 0,7 % bis 1,1 %. Leichte Aufschläge wurden in Irland und Deutschland sowie Tschechien verbucht. Seitwärts tendierten die Notierungen in Österreich. AgE (09.02.2010)

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