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Eurex-Schlachtschweinefutures behauptet

FRANKFURT/PARIS. In der zweiten Februarwoche konnten sich die Schlachtschweinefutures an der Frankfurter Eurex knapp behaupten. Tiere zur Abrechnung in der dritten Februardekade verteuerten sich in der Berichtswoche zum 11. Februar 2010 um 0,1 Cent auf 1,379 Euro/kg Schlachtgewicht (SG). Damit entsprach der Frontmonat in seiner Bewertung nach wie vor fast exakt dem Vereinigungspreis, der am vergangenen Freitag unverändert zur Vorwoche auf 1,38 Euro/kg SG festgelegt wurde. Tiere zur Abrechnung im März wurden in Frankfurt am Berichtstag für 1,390 Euro/kg SG bis 1,395 Euro/kg SG gehandelt; der Abrechnungspreis lautete 1,395 Euro/kg SG, womit er um 0,5 Cent höher lag als sieben Tage zuvor. Insgesamt präsentierte sich der Schlachtschweinemarkt zuletzt nach Darstellung von Händlern „gut ausgeglichen“. Das etwas kleinere Angebot sei von den Schlachtbetrieben unverändert gut abgesetzt worden, wobei die Fleischvermarktung zu Beginn der Karnevalszeit leicht nachgegeben habe. Die Lebendvermarktung sei vollständig und reibungslos verlaufen, hieß es. Weiter deutlich an Boden gut machen konnte in der Berichtsperiode der Eurex-Ferkelkomplex: Für ein 25-kg-Tier zur Einstallung im Februar waren am Donnerstag glatt 50 Euro anzulegen; das waren 2 Euro mehr als eine Woche zuvor. Der Märzkontrakt verteuerte sich sogar um 3,10 Euro und lag bei 51,60 Euro; die Notierung für April-Tiere stieg um 3 Euro auf 49 Euro.

Erste Spekulationen über Frostschäden folgenlos
Die Preise für Veredlungskartoffeln an der Eurex gaben zuletzt nach. Die April-Notierung verbilligte sich gegenüber der Vorwoche um 0,80 Euro/dt auf 9,20 Euro/dt. Der Folgemonat verlor den gleichen Betrag und wurde für 12,20 Euro/dt abgerechnet. Gehandelt wurden am vergangenen Donnerstag auch wieder Verarbeitungskartoffeln zur Fälligkeit im April 2011; der betreffende Kontrakt kostete auf Basis des Abrechnungspreises 13,20 Euro/dt, was gegenüber der Vorwoche einem Abschlag von 30 Cent entsprach. Erneut kaum Bewegung zeigte der europäische Weizenterminmarkt. Der an der Pariser Terminbörse Matif gelistete Mahlweizen zur Andienung im März kletterte in der Berichtswoche unter dem Strich um 0,50 Euro auf 126 Euro/t. Mai-Ware verteuerte sich lediglich um 0,25 Euro auf 128,50 Euro/t. Auch neuerntiger Weizen kam nur wenig vom Fleck. Selbst erste Spekulationen über mögliche Frostschäden ließen die Händler kalt. Die anhaltenden Minustemperaturen dürften nach Einschätzung von Experten eher die Gerste und den Raps treffen denn den Weizen. Für den auf Termin November gehandelten Weizenkontrakt waren am Berichtstag in Paris 136 Euro/t zu zahlen, was gegenüber dem Donnerstag zuvor einen Zuschlag von 0,75 Euro/dt bedeutete. AgE (16.02.2010)

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