Uneinheitliche Tendenz an den EU-Schlachtrindermärkten
BRÜSSEL. Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben in der Woche zum 7. Februar 2010 keine klare Tendenz gezeigt. Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 erhöhte sich laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 2,25 Euro oder 0,7 % auf 328,21 Euro je 100 kg Schlachtgewicht (SG). Ausschlaggebend war die Entwicklung in Italien mit einem Plus von 3,8 %. Spürbar nach oben tendierten die Preise auch in Deutschland, Schweden, Dänemark und Portugal bei Aufschlägen von 1,4 % bis 1,9 %. Polen meldete Preisverbesserungen von 1,1 %. Gut behaupten konnten sich die Notierungen für R3-Rinder in den Niederlanden und Österreich. Andererseits gaben die Preise in Frankreich und Spanien um 0,6 % beziehungsweise 0,7 % nach. Abermals schwächer präsentierte sich in der Berichtswoche der EU-Markt für Schlachtkühe. Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden im EU-Durchschnitt nur noch 221,78 Euro/100 kg SG erlöst, das waren 1,36 Euro oder 0,6 % weniger als eine Woche zuvor. Dabei rutschten die Preise in Großbritannien um 2,0 % ins Minus. Österreich und Ungarn verzeichneten Erlöseinbußen von jeweils rund 1 %. Nur knapp behaupten konnten sich die Preise in Deutschland. Andererseits erhöhte sich das Preisniveau in Polen um 1,0 %. Für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 wurden zuletzt im Schnitt der meldenden EU-Länder 312,59 Euro/100 kg SG gezahlt, das waren 1,95 Euro oder 0,6 % mehr als eine Woche vorher. Dabei kletterten die Notierungen in Dänemark und Finnland um 2,7 % beziehungsweise 5,6 %. In Spanien, Österreich und Tschechien stiegen die Preise um 1,0 % bis 1,8 %. Leichte Aufschläge wurden in Deutschland registriert. Andererseits mussten die britischen Rinderhalter auch in dieser Kategorie Einbußen hinnehmen, und zwar um 1,3 %. AgE (16.02.2010)
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