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Neues Liquiditätshilfeprogramm gestartet

Als Erfolg berufsständischer Arbeit wertet der Deutsche Bauernverband (DBV) die von Bundesministerin Ilse Aigner verkündete Fortsetzung des Liquiditätshilfeprogramms. Angesichts der Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Agrarmärkte und der besonders im Frühjahr prekären Liquiditätslage auf vielen landwirtschaftlichen Betrieben kommt das Programm, das mit 25 Millionen Euro Bundesmitteln unterstützt wird, zum richtigen Zeitpunkt. Kreditanträge stehen ab dem 18. Februar 2010 auf den Internetseiten der Rentenbank zur Verfügung.

Der DBV weist daraufhin, dass Antragsteller alle landwirtschaftlichen Unternehmen sein können, unabhängig von Rechtsform und Produktionsrichtung. Die Unternehmen müssen in der Primärproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse tätig sein und über eine Betriebsnummer verfügen. Der Antragsweg erfolgt direkt über die Hausbank.

Das Liquiditätsprogramm enthält auch eine Bürgschaftsvariante für entwicklungsfähige Betriebe, die momentan besonders große Schwierigkeiten haben, ihre Liquidität aufrecht zu erhalten. Das Bürgschaftsobligo beträgt allerdings nur maximal 50.000 Euro. Nicht nur im Hinblick auf die Situation vieler Betriebe in den neuen Ländern hält der DBV dieses Obligo für deutlich zu niedrig bemessen. (19.02.2010)

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