UFOP begrüßt praxisnahe Förderung heimischer Körnerleguminosen
BERLIN. Die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP) hat den Beschluss des Planungsausschusses „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (PLANAK) zur praxisnahen Ausgestaltung der Agrarumweltmaßnahme „Vielfältige Fruchtfolgen mit 10 % Leguminosen“ ab 2010 begrüßt. Nach Angaben der UFOP sind bei dieser Maßnahme in einer fünfjährigen Verpflichtung jährlich wenigstens 10 % Körnerleguminosen, Futterleguminosen oder Leguminosengemenge als eine von mindestens vier Hauptfruchtarten auf der bestehenden Ackerfläche eines Betriebes anzubauen. Dafür sei eine Förderung in Höhe von 75 Euro/ha möglich. Mit dieser Regelung sei in Deutschland der Rahmen gesetzt, den die Bundesländer für ihre Förderung einer markt- und standortangepassten Landbewirtschaftung nutzen könnten. Mit der neuen Agrarumweltmaßnahme sieht die UFOP eigene und vom Deutschen Bauernverband (DBV) vorgebrachte Forderungen nach finanziellen Anreizen für den Anbau der heimischen Körnerleguminosen Ackerbohne, Futtererbse und Süßlupine politisch umgesetzt. Der UFOP-Vorsitzende Dr. Klaus K l i e m hatte unter Hinweis auf die sogenannten „Neuen Herausforderungen“ im Health Check der EU-Agrarpolitik die Besserstellung heimischer Körnerleguminosen im Rahmen von Agrarumweltmaßnahmen angemahnt. Dabei machte Kliem deutlich, dass Leguminosen in der Fruchtfolge als stickstofffixierende Pflanzenarten nachweisbare und unbestreitbare Vorteile aufwiesen. Außerdem stellten diese Kulturarten eine hochwertige Eiweißquelle für die Nutztierfütterung dar und erbrächten wichtige Leistungen für die gesamte Gesellschaft sowie für die Umwelt. AgE (24.02.2010)
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