Schlachtschweinepreise deutlich gestiegen
BRÜSSEL. Die Notierungen für Schlachtschweine an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union sind in der Woche zum 14. Februar 2010 erneut deutlich gestiegen. Der von der EU-Kommission ermittelte Durchschnittspreis je 100 kg Schlachtgewicht (SG) erhöhte sich saisonal um 1,83 Euro oder 1,4 % auf 134,23 Euro. Das war der höchste Stand seit Mitte Oktober 2009. Am stärksten kletterten die Notierungen während der Berichtsperiode in Belgien mit einem Plus von 3,6 %. Deutlich bergauf ging es auch für die Schweinemäster in Slowenien und den Niederlanden mit Aufschlägen von 3,5 % sowie 3,0 %. Österreich meldete einen Anstieg der Schlachtschweinepreise um 2,8 %. Über ebenfalls überdurchschnittliche Erlöszuwächse konnten sich die Erzeuger in den beiden größten Produktionsländern freuen: In Deutschland zog die Notierung um 2,2 % an, in Spanien um 2,5 %. In Dänemark verbesserten sich die Preise aus Sicht der Mäster um 2,3 %. Insgesamt neun Mitgliedstaaten verbuchten in der Berichtswoche in Euro eine negative Entwicklung, wobei die Abschläge relativ moderat ausfielen. Rumänien verbuchte mit 1,1 % das höchste Minus, gefolgt von Finnland mit 0,6 %. In Bulgarien, Italien, Lettland und Tschechien verbilligten sich die Schlachtschweine um jeweils 0,2 %. Das für Polen ausgewiesene Minus von 0,1 % ist allein auf die Abwertung des Zloty gegenüber dem Euro zurückzuführen; in Landeswährung zog die Notierung dort um 0,5 % an. AgE (23.02.2010)
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