Happach-Kasan warnt vor „schwarz-grünen Farbenspielen“
BERLIN. Die FDP sorgt sich um den Ausgang der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen und warnt vor negativen Folgen einer möglichen Koalition von Union und FDP für die Agrarbranche. „Schwarz-Grün ist für die heimischen Landwirte eine Drohung und keine Verheißung“, erklärte die agrarpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Christel Happach-Kasan, vergangene Woche in Berlin. Sie erinnerte an die grünen Landwirtschaftsministerinnen in Nordrhein-Westfalen und im Bund, Bärbel Höhn und Renate Künast, die in ihren Amtszeiten die agrarpolitischen Rahmenbedingungen massiv verschlechtert hätten. „Die in Europa mit Abstand höchsten Agrardieselsteuern sind ein kostspieliger Wettbewerbsnachteil, der durch diese rot-grüne Agrarpolitik verursacht wurde“, so Happach-Kasan. Sie hielt den Ex-Ministerinnen zudem „ideologische Verunglimpfungen“ der deutschen Landwirtschaft und die „ideologischen Reglementierungen“ infolge der Krise nach Auftreten der Rinderkrankheit Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE) in Deutschland vor. Eine Wiederauflage dieser bauernfeindlichen Politik müsse deshalb verhindert werden, mahnte die FDP-Politikerin. Die Union sei daher aufgerufen, „schnellstens alle schwarz-grünen Farbenspiele einzustellen“. AgE (25.02.2010)
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