Notierungen am Frankfurter Schlachtschweine-Terminmarkt setzen Abwärtstrend fort
FRANKFURT/PARIS. Die Schlachtschweinenotierungen an der Eurex in Frankfurt haben in der Berichtswoche zum 25. Februar ihren Abwärtstrend fortgesetzt. Lediglich der Februarkontrakt konnte sich mit 1,376, Euro/kg Schlachtgewicht (SG) im Vergleich zur Vorwoche behaupten. Die von der Eurex angebotenen Märzschweine verbilligten sich in der Berichtsperiode um 3 Cent und wurden zum Handelsschluss am Donnerstag mit 1,35 Euro/kg SG bewertet. Für den April-Kontrakt waren 1,37 Euro/kg SG anzulegen; gegenüber der Notierung sieben Tage zuvor war dies ein Rückgang um 3,5 Cent. Gehandelt wurden in der Berichtswoche auch Juni- und Juli-Tiere, und zwar für 1,448 Euro/kg SG beziehungsweise leicht darüber. Der für den Kassamarkt relevante Vereinigungspreis wurde am Freitag kräftig herabgesetzt, nämlich um 6 Cent auf 1,32 Euro/kg SG. Händlern zufolge hatte sich der Schlachtschweinemarkt zur Mitte der Berichtswoche zwar weitestgehend ausgeglichen gezeigt. Einige Schlachtbetriebe hätten aber ein nicht mehr ganz so lebhaftes Kaufinteresse gezeigt und teilweise nur reduzierte Stückzahlen geordert, hieß es. Uneinheitlich präsentierte sich in der Berichtswoche der Ferkelterminmarkt in Frankfurt. Während sich Ferkel zur Einstallung im Februar - bezogen auf das 25-kg-Tier - mit 49,90 Euro gegenüber der Vorwoche um 2 Cent verteuerten, tendierten die Folgekontrakte billiger. März-Schweine notierten bei 49,70 Euro und damit um 30 Cent niedriger als sieben Tage zuvor; der April-Kontrakt verbilligte sich um denselben Betrag auf 47,80 Euro.
Mehr Kartoffel-Kontrakte gehandelt
Auch die an der Eurex gehandelten Terminkontrakte für Verarbeitungskartoffeln zeigten in der Berichtswoche keine klare Tendenz. Mit dem Preis nach unten ging es für den vorderen April-Kontrakt, der auf die Marke von 9 Euro/dt rutschte; verglichen mit der Notierung eine Woche zuvor entsprach das einem Abschlag von 20 Cent. Schwächer tendierte auch der Folgekontrakt: Juni-Ware verlor in der Berichtsperiode ebenfalls 20 Cent/dt und wurde am Donnerstag für 11,20 Euro/dt abgerechnet. Gehandelt wurde außerdem erneut Ware aus der Ernte 2010 zur Abrechnung im April 2011. Hier waren am vergangenen Mittwoch 13,50 Euro/dt anzulegen; im Vergleich zur Vorwoche waren das 10 Cent mehr. Ingesamt ist das Interesse an den Eurex-Kontrakten für Verarbeitungskartoffeln zuletzt wieder gestiegen; für Ware zum April dieses Jahres wurden während der Berichtsperiode 378 Kontrakte gehandelt. Weiterhin in schwacher Verfassung zeigte sich der europäische Weizenterminmarkt. Ware zur Abrechnung im März gab an der Matif in Paris um 1 Euro auf 122,50 Euro/t nach. Mai-Weizen verbilligte sich um 1,25 Euro/t auf 125,25 Euro/t. Für Weizen aus der Ernte 2010 waren am vergangenen Donnerstag in Paris 133,25 Euro/t anzulegen; das waren 25 Cent/t weniger als eine Woche vorher. AgE
(01.03.2010)
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