Effizientere Dieselpartikel-Filter dank Mikrowellen?
Dieselpartikel-Filter haben den Nachteil, dass jede Regeneration zu einem erheblichen Mehrverbrauch an Treibstoff führt. Je präziser man weiss, wie gross die Menge der im Filter zurückgehaltenen Russpartikel ist und wie sich diese Partikel im Kanalsystem des Filters verteilen, desto mehr liesse sich der Treibstoffverbrauch bei der Regeneration vermindern.
Bisherige Verfahren beruhen auf der Messung des Abgasgegendrucks und
sind fehleranfällig. Die Universität Bayreuth hat nun laut einer Meldung
der Nachrichtenagentur idw herausgefunden, wie der Russ auf
Dieselpartikel-Filtern genauer erkannt werden kann: Werden Mikrowellen
in einen Filter geleitet, entstehen elektromagnetische Resonanzen, deren
Verhalten präzise Rückschlüsse auf die Eigenschaften der vorhandenen
Materialien zulässt.
Dieselabgase enthalten winzige Russpartikel
in Verbindung mit Kohlenwasserstoffen, Wasser und Aschen. Sie dringen
infolge ihrer geringen Größe bis in das Lungengewebe ein und können so
die menschliche Gesundheit erheblich schädigen. Der Ausstoss von
Russpartikeln ist aber durch hochwertige Dieselpartikel-Filter
reduzierbar. (04.03.2010)
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