Schlachtschweinenotierungen stabilisiert
BRÜSSEL. An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union sind die Notierungen für Schlachtschweine während der Woche zum 28. Februar 2010 in eine Seitwärtsbewegung übergegangen. Das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 kg Schlachtgewicht (SG) erhöhte sich gegenüber der Vorwoche um 0,46 Euro oder 0,3 % auf 137,18 Euro/100 kg SG. Das Vorjahresniveau wurde damit um 2,0 % übertroffen. Zu den Gewinnern gehörten in der Berichtswoche die Schweinemäster in Spanien, wo durchschnittliche Aufschläge von 2,3 % registriert wurden. Im benachbarten Portugal konnten sich die Schweinemäster über Preisverbesserungen von 2,0 % freuen. Aus Litauen wurde sogar ein Plus von 9,1 % gemeldet. Spürbare Erlöszuwächse verzeichnete auch Polen, wo die Notierungen in der Landeswährung um 2,8 % sowie umgerechnet in Euro um 3,5 % kletterten. Andererseits fielen die Notierungen in Deutschland als wichtigstem Erzeugerland um 1,8 %. Nicht ganz so stark bergab ging es in Finnland, Rumänien, Großbritannien und Schweden bei Abschlägen von 1,1 % bis 1,5 %. Seitwärts tendierten die Notierungen in Dänemark, Irland, Österreich und den Niederlanden. AgE (09.03.2010)
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