Uneinheitliche Tendenz an den EU-Schlachtrindermärkten
BRÜSSEL. Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben in der Woche zum 28. Februar 2010 keine klare Tendenz gezeigt. Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 verminderte sich laut Angaben der Europäischen Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 1,53 Euro oder 0,5 % auf 325,50 Euro je 100 kg Schlachtgewicht (SG). Am stärksten fielen die Notierungen in der Slowakei mit einem Minus von 5,2 %. Nur wenig besser erging es den Rindermästern in Polen, wo die Preise um 3,6 % sanken. In Österreich, Spanien, Großbritannien und Luxemburg gaben die Notierungen um 1,2 % bis 1,9 % nach. Lediglich leichte Erlöseinbußen für R3-Jungbullen mussten Deutschlands Rindermäster bei einem Minus von 0,7 % hinnehmen. In weiterhin fester Verfassung präsentierte sich zuletzt der EU-Schlachtkuhmarkt. Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden im Durchschnitt 225,98 Euro/100 kg SG gezahlt, das waren 1,87 Euro oder 0,8 % mehr als eine Woche zuvor. Dabei kletterten die Notierungen in Ungarn und Italien um 2,8 % beziehungsweise 3,4 %. In Frankreich stiegen die Preise für O3-Kühe um 1,2 %. Um jeweils rund 2 % verbesserte sich das Erlösniveau für die Kuhhalter in Spanien und den Niederlanden. Moderate Aufschläge von 0,5 % verzeichnete Deutschland. Andererseits fielen die Preise für O3-Kühe in Rumänien und Portugal um 1,6 % beziehungsweise 2,9 %. Insgesamt wenig Bewegung wurde zuletzt am Markt für Schlachtfärsen registriert. Für Tiere der Handelsklasse R3 wurden im EU-Mittel 313,18 Euro erlöst, das waren 0,36 Euro oder 0,1 % weniger als eine Woche zuvor. Dabei gaben die Preise in Spanien um 2,1 % nach. Tschechien und Dänemark meldeten ein Minus von 1,3 %. Andererseits erhöhten sich die Notierungen für R3-Färsen in Frankreich um 0,6 % und in Italien um 1,9 %. Schweden registrierte sogar ein Plus von 4,0 %. AgE (10.03.2010)
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