Abwärtstrend der EU-Schlachtschweinenotierungen gestoppt
BRÜSSEL. Die Notierungen für Schlachtschweine an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben sich zum August-Auftakt gefestigt. Das von der EU-Kommission ermittelte durchschnittliche Preisniveau je 100 kg Schlachtgewicht (SG) erhöhte sich in der Woche zum 1. August 2010 gegenüber der Vorwoche um 1,64 Euro oder 1,1 % auf 149,70 Euro. Erstmals seit Mitte Juni stiegen die Notierungen damit saisonal wieder. Das Vorjahresniveau wurde allerdings deutlich verfehlt, und zwar um 4,7 %. Ausschlaggebend für den jüngsten Preisaufschwung war die Entwicklung in Deutschland, wo die Notierungen um 2,4 % stiegen. Über ein noch deutlicheres Plus von 3,0 % konnten sich die Schweinemäster in Belgien freuen. In den Niederlanden kletterten die Notierungen sogar um 4,8 %. Aus Polen wurden Aufschläge von 2,3 % gemeldet. Zu den Gewinnern gehörten in der Berichtswoche auch die Schweinehalter in Österreich, wo die Preise um 3,5 % zulegten. Zu den wenigen Verlierern gehörten zuletzt die Mäster in Frankreich bei Abschlägen von 1,4 %. AgE (10.08.2010)
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