Schlachtrindernotierungen gut behauptet
BRÜSSEL. Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben sich in der Woche zum 1. August 2010 gut behauptet. Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 erhöhte sich laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 2,53 Euro oder 0,8 % auf 303,47 Euro je 100 kg Schlachtgewicht (SG). Damit kam die Abwärtsbewegung der vergangenen Wochen zum Stillstand. Am stärksten stiegen die Notierungen in Italien und der Slowakei bei Aufschlägen von 3,3 % beziehungsweise 3,5 %. Überdurchschnittliche Erlöszuwächse konnten auch die Rindermäster in Deutschland, den Niederlanden und Litauen bei Preiserhöhungen von 1,3 % bis 2,1 % verbuchen. Im Rahmen des EU-Mittels bewegten sich die Verbesserungen aus Erzeugersicht in Dänemark, Irland und Österreich. Seitwärts tendierten die Preise für R3-Rinder in Frankreich und Portugal. Leicht ins Plus drehte zum August-Auftakt auch der Markt für Schlachtkühe. Das Preisniveau für O3-Schlachtkühe erhöhte sich im EU-Mittel um 0,99 Euro oder 0,4 % auf 231,12 Euro/100 kg SG. Deutliche Zuwächse wurden dabei in Spanien und Dänemark bei Aufschlägen von mehr als 3 % registriert. In Irland stiegen die Preise für O3-Kühe um 1,1 %, in Deutschland um 0,4 %. Andererseits gaben die Notierungen in Österreich um 1,8 % nach. Knapp behaupten konnten sich die Preise in Fankreich. Für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 wurden zuletzt im Schnitt der meldenden EU-Länder 309,09 Euro/100 kg SG gezahlt, was gegenüber der Vorwoche eine Abweichung von lediglich 7 Cent nach unten bedeutete. In Italien fielen die Preise saisonal um 2,5 %, in Schweden sogar um 3,1 %. Hingegen legten die Notierungen in Österreich, Spanien, Dänemark, Litauen und Tschechien um 0,8 % bis 1,7 % zu. Seitwärts tendierten die Preise für R3-Färsen in Deutschland. AgE (10.08.2010)
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