Schlachtrindernotierungen in der EU gut behauptet
BRÜSSEL. Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union sind in der Woche zum 15. August 2010 leicht gestiegen. Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 erhöhte sich laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 2,38 Euro oder 0,8 % auf 305,04 Euro je 100 kg Schlachtgewicht (SG). Dabei kletterten die Notierungen in Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich um 1,0 % bis 1,3 %. Etwas weniger deutlich bergauf ging es in Irland mit einem Plus von 0,8 %. Die höchsten Aufschläge konnten die Rindermäster in Polen mit einem Plus von 2,5 % verbuchen. Freundlich tendierte zuletzt auch der europäische Schlachtkuhmarkt. Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden zur Monatsmitte im EU-Durchschnitt 233,47 Euro/100 kg SG gezahlt, das waren 1,25 Euro oder 0,5 % mehr als eine Woche zuvor. Die Niederlande meldeten ein Plus von 3,5 %. Ebenfalls spürbar im Aufwind befanden sich die Notierungen in Belgien, Großbritannien und Irland bei Preisverbesserungen von 1,0 % bis 1,6 %. In Deutschland und Frankreich stiegen die Werte um 0,5 % beziehungsweise 0,8 %. Andererseits verringerte sich das Preisniveau in Österreich um 1,3 %. Weiter mit leichter Aufwärtstendenz präsentierte sich in der Berichtswoche der Markt für Schlachtfärsen. Die Notierungen für Tiere der Handelsklasse R3 legten saisonal um 1,35 Euro oder 0,4 % auf 311,89 Euro/100 kg SG zu. Dabei kletterten die Preise in Dänemark um 5,2 %. In Italien erhöhte sich das Preisniveau für R3-Färsen um 1,5 %. Gut behauptet zeigte sich der Markt in Deutschland und Großbritannien. Seitwärts tendierten die Notierungen in Polen. AgE (25.08.2010)
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