Schweinepreise in der EU weiter im Aufwind
BRÜSSEL. Die Notierungen für Schlachtschweine sind an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union nochmals gestiegen. Laut Angaben der EU-Kommission wurden in der Woche zum 22. August durchschnittlich 151,51 Euro je 100 kg Schlachtgewicht (SG) gezahlt; das waren 0,56 Euro oder 0,4 % mehr als in der Vorwoche, allerdings noch 1,6 % weniger als vor einem Jahr. Besonders kräftig zogen die Notierungen während der Berichtswoche in Lettland und Italien an, nämlich um 4,5 % und 3,0 %. Auch Litauen und Polen meldeten mit 2,5 % beziehungsweise 1,9 % einen relativ starken Aufschlag. Bedingt durch die Aufwertung des Złoty gegenüber dem Euro ergab sich für die polnischen Anbieter jedoch real ein etwas geringerer Zuschlag von 1,2 % zur Vorwoche. Frankreich verzeichnete auf dem Schlachtschweinemarkt in der Berichtsperiode ein saisonales Plus von 0,7 %, Großbritannien einen Anstieg des Erlösniveaus um 0,3 %. Praktisch stabil blieben die Schweinepreise in Deutschland. Auch in vielen anderen Mitgliedstaaten zeigte sich der Markt vergleichsweise ruhig. Etwas unter Druck stand die Notierung in Spanien; dort mussten die Mäster einen Abschlag von 0,5 % hinnehmen. Höher fiel das Minus lediglich auf Zypern mit 0,6 %, in Luxemburg mit 1,2 % und in Irland mit 1,3 % aus. AgE (01.09.2010)
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