Schlachtschweinenotierungen weiter unter Druck
Die seit Mitte Dezember zu beobachtende Abwärtsbewegung der Schlachtschweinepreise an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union hat sich in der Woche zum 15. Januar 2012 beschleunigt fortgesetzt.
Laut Angaben der EU-Kommission verringerte sich das durchschnittliche Erlösniveau je 100 kg Schlachtgewicht (SG) saisonal um 3,38 Euro oder 2,2 % auf 150,27 Euro. Das vergleichbare Vorjahresniveau wurde zwar um fast 11 % übertroffen; Anfang 2011 hatte allerdings der Dioxinskandal in Deutschland die Schlachtschweinepreise EU-weit stark unter Druck gesetzt. In der Berichtswoche ging es besonders stark mit den Notierungen in den Niederlanden nach unten, nämlich um annähernd 6 %. Einen Preisrückgang um jeweils fast 5 % meldeten Belgien, Italien und Österreich. In Deutschland, Dänemark und Polen mussten die Mäster ihre Forderungen um jeweils gut 3 % zurücknehmen. Deutlich schwächer fiel der Abschlag in Spanien mit knapp 1 % aus. Irland und Großbritannien meldeten ein marginales Minus von 0,1 %. Entgegen dem negativen EU-Trend legten die Schlachtschweinepreise in Bulgarien, Estland, Finnland und der Slowakei zu, wobei aber die Aufschläge mit 0,1 % bis 0,7 % relativ moderat ausfielen. http://www.agra-europe.de
(25.01.2012)
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