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Lohnunternehmen wollen 2017 mehr Maschinen anschaffen

Die Investitionsbereitschaft der deutschen Lohnunternehmen wird einer aktuellen Erhebung des Beckmann Verlags zufolge in diesem Jahr uneinheitlich ausfallen, insgesamt aber steigen. Auf Grundlage der aktuellen Umfrage unter 100 landwirtschaftlichen Dienstleistern ziehen die Analysten in der aktuellen Ausgabe des „LU-Trend-Reports“ den Schluss, dass sich ein Teil der Lohnunternehmer, nämlich knapp mehr als die Hälfte, zurückhaltender zeigen wird als im Vorjahr. Gleichzeitig gedenken aber diejenigen, die mehr Landtechnikkäufe als 2016 tätigen wollen, größere Summen zu investieren.

Konkret ist laut Verlag die Zahl derjenigen, die bis zu 50 000 Euro oder bis zu 100 000 Euro investieren wollten, um elf beziehungsweise acht Lohnunternehmer auf insgesamt 19 gesunken. Viele von ihnen hätten im Vorjahr kräftig investiert und wollten sich daher nun zurückhalten. Dagegen planten 18 Befragte mehr als im Vorjahr, nämlich zwischen 100 000 Euro und 300 000 Euro in neue Technik zu stecken. Leicht zurückgegangen sei wiederum die Investitionsbereitschaft in der Bandbreite 301 000 Euro bis 600 000 Euro, während sie bei allen Anschaffungen, die diese Summe übertreffen würden, etwas höher ausgefallen sei.

Bei der Frage nach dem Gegenstand der Investitionen lagen die Traktoren dem Beckmann Verlag zufolge deutlich vorne. Sei 2016 von den Befragten insgesamt der Kauf von 18 Schleppern geplant gewesen, so habe die Menge auf nunmehr 40 zugelegt. Rund 90 % dieser Traktoren würden den Plänen der Befragten zufolge in der Klasse 150 PS bis 250 PS liegen. Auch Häcksler sind nach Angaben des Verlages bei den Lohnunternehmern wieder mehr gefragt; hier fehle das geplante Erwerbsvolumen mit 18 Stück unter allen Befragten um mehr als ein Viertel größer aus als vor Jahresfrist. Die Zahl der vorgesehenen Käufe von Pflanzenschutzspritzen sei mit sieben zwar erneut gering ausgefallen, habe sich aber im Vorjahresvergleich beinahe verdoppelt.

Kaum noch Bedeutung hätten für die potentiellen Landtechnikkäufer in den vergangenen Jahren die Frühbezugskonditionen gehabt. Der Verlag sieht das kontinuierliche Investitionsverhalten der Dienstleister als mögliche Ursache dafür. Unterdessen sei auch eine sinkende Tendenz beim Eigenkapital der Lohnunternehmer erkennbar. AgE (19.01.2017)

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