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Hendricks bekräftigt Forderung nach Umbau des EU-Agrarfördersystems

Als einen weiteren Beitrag für eine produktive und konstruktive Debatte zur Zukunft von Umwelt und Landwirtschaft hat Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks das von der Verbände-Plattform vorgelegte Positionspapier für einen Umbau der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) gewürdigt. „Wir brauchen viele gute Ideen und Reformansätze, wenn wir begründen wollen, dass es auch in Zukunft noch europäische Agrarfördermittel in vergleichbarer Größenordnung geben soll“, sagte die SPD-Politikerin bei der offiziellen Übergabe des Papiers heute in Berlin.Benötigt werde ein Fördersystem, „das sich nicht an Hektarzahlen orientiert, sondern Landwirte für die Leistungen belohnt, die sie für das Gemeinwohl erbringen, zum Beispiel für den Umweltschutz“. Das Umweltressort hat die Erarbeitung des Papiers indirekt unterstützt. Die Arbeit der Plattform wird vom nachgeordneten Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördert.

Der Präsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR), Prof. Kai Niebert, warnte vor einem „Weiter so“ in der Agrarpolitik und begründete das mit „Düngemitteln und Pestiziden im Grundwasser“, einem anhaltenden Verlust der Artenvielfalt, einer „Vermaisung“ der Landschaft sowie mit „Massentierhaltung“.

Der Vorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, sprach sich dafür aus, das EU-Agrarbudget nach 2020 in seiner jetzigen Höhe beizubehalten und zielgerichtet dafür zu verwenden, aktive Landwirte für Umwelt- und Tierschutzleistungen zu entlohnen.

Der Leiter der Abteilung Politik von Brot für die Welt, Dr. Klaus Seitz, forderte ein Ende von „Überschussexporten, die Kleinbauern in armen Ländern von ihren lokalen Märkten verdrängen“.

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Martin Schulz, sieht es als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe an, die gestiegenen qualitativen Anforderungen des Umwelt- und Tierschutzes in größere Wertschöpfungsmöglichkeiten mit höheren Erzeugerpreisen für die bäuerlichen Betriebe zu überführen. AgE (30.03.2017)

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