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Versorgung von Mais mit einer N-Gabe absichern

Für hohe Erträge muss dem Mais der Stickstoff zur richtigen Zeit am richtigen Ort angeboten werden. Stabilisierte Stickstoffdüngungssysteme bieten hier große Vorteile. Unabhängig von der Witterung kann die Stickstoffdüngung sicher, bedarfsgerecht und mit arbeitswirtschaftlichen Vorteilen ausgebracht werden.

Die N-Düngung des Maises - eher aber noch die N-Bereitstellung in der Jugendentwicklung - ist ganz entscheidend für den Ertrag. Bis kurz vor Beginn des Streckungswachstums befindet sich der Großteil der Maiswurzeln in der Ackerkrume bis etwa 30 Zentimeter Tiefe. Erst später werden tiefere Bodenschichten erschlossen. Deshalb hat die Anwendung N-stabilisierter Dünger einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Die gesamte ALZON®-Düngermenge kann schon ein bis zwei Wochen vor, aber auch bis zu drei Tage nach der Saat ausgebracht werden. Auch bei Gülle- bzw. Gärrückstandsausbringung gemeinsam mit PIADIN® ist die Ausbringung schon in einem längeren Zeitraum vor bis unmittelbar zur Saat möglich. Waren bei frühen Ausbringungsterminen 6 bis 7 l/ha PIADIN® die richtige Aufwandmenge, reichen jetzt 5 l/ha aus, um den Stickstoff über den Zeitabschnitt von der Ausbringung bis zur Haupt-N-Aufnahme des Mais zu stabilisieren. Daraus ergibt sich ein größeres Zeitfenster für die Ausbringung organischer Dünger bei stets sehr geringem N-Verlustrisiko. Gute Befahrbarkeit und kühle Bedingungen mit geringem Ammoniakverlustpotential können dadurch besser genutzt werden. Durch die N-Stabilisierung sowohl organischer als auch mineralischer Dünger wird eine ausgeglichene N-Versorgung bis zur Haupt-N-Aufnahme des Maises ab Juni abgesichert. Der gesamte gedüngte Stickstoff verbleibt in der nicht tief reichenden Wurzelzone des Maises. Verluste aus der Nitratform infolge von Verlagerung oder Denitrifikation sind nicht zu befürchten. Die Maispflanzen können sich bedarfsgerecht aus diesem Vorrat unter Nutzung der Vorteile der ammoniumbetonten Pflanzenernährung versorgen, die auch dafür sorgt, dass an Calcium gebundener Phosphor durch die Versauerung der Rhizosphäre wieder pflanzenverfügbar wird. Ein Nebeneffekt, den der Mais mit einer guten Jugendentwicklung dankt. Eine zu hohe N-Versorgung insbesondere infolge eines zu hohen Nitratangebotes ist bei Anwendung N-stabilisierter Dünger nicht zu befürchten, denn zu viel Nitrat verlängert die vegetative Phase unnötig und führt zu einer hohen Restpflanzenleistung aber oft einer schlechteren Ausbildung des Hauptkolbens. Ursache dafür ist die Beschattung der Blattetagen unterhalb des 8. Blattes, die eben diesen Hauptkolben mit Assimilaten versorgen. Darunter leidet die Kolbenentwicklung und Energieleistung des Bestandes. Um dieser zu hohen N-Versorgung und dem dadurch verursachten übermäßigen vegetativen Wachstum entgegenzuwirken, macht sich bei der traditionellen N-Düngung eine Nachdüngung im 4- bis 6-Blatt-Stadium des Maises notwendig. Mais ist eine nicht ganz unproblematische Kultur, was diese Nachdüngung angeht. Bei Flüssigdüngern ist sie ab dem dritten Tag nach der Aussaat völlig ausgeschlossen, weil sich der Flüssigdünger am Vegetationskegel wie in einem Trichter sammelt und die Pflanzen schädigen. Auch mit gekörnten Düngern ist es nicht unkritisch, weil insbesondere solche, die als Salz vorliegen wie KAS, den Mais nachhaltig schädigen können. Harnstoff (PIAGRAN® 46) ist dann der verträglichere Dünger. Auch hier kann es nach der Nachdüngung zu Blattaufhellungen kommen, die sich aber in der Regel schnell verwachsen.

Nähere Informationen finden Sie unter http://www.skwp.de und unter http://www.duengerfuchs.de. (19.04.2017)

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