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COPA und COGECA fordern Festhalten an Erster Säule

Für die Beibehaltung einer starken Ersten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) haben sich die EU-Ausschüsse der Bauernverbände (COPA) und ländlichen Genossenschaften (COGECA) ausgesprochen. Die GAP müsse zudem in die Lage versetzt werden, besser auf Krisen reagieren zu können, betonten COPA und COGECA heute nach einer Sitzung ihrer nationalen Mitgliedsverbände in Brüssel.

COPA-Präsident Martin Merrild erklärte gegenüber AGRA-EUROPE, dass er sich eher für eine Modernisierung als für eine Reform der GAP nach 2020 einsetze. Merrild unterstrich insbesondere die Bedeutung der Ersten Säule für die Einkommensstabilisierung der Landwirte sowie die Entwicklung der ländlichen Räume insgesamt.

Die GAP dürfe nicht mit einer zu starken Fokussierung auf Umweltmaßnahmen überladen werden, wie sie beispielsweise von vielen Naturschutzorganisationen gefordert werde, warnte der COPA-Präsident. Ohnehin dürfte es momentan kaum möglich sein, die GAP mit neuen Aufgaben zu überfrachten, da durch den Brexit das Vereinigte Königreich als Nettozahler bald wegfalle und somit das EU-Agrarbudget besonders unter Druck gerate.

Wichtig sei es hingegen, Risikoinstrumente wie Marktsicherungsnetze für die Landwirte in der GAP weiterzuentwickeln. Nachdem die Milchkrise gerade überwunden zu sein scheine, sei nun ein Überangebot auf dem Getreidemarkt zu befürchten, so der COPA-Präsident. „Momentan sind die Lager voll“, stellte Merrild fest. AgE (02.05.2017)

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