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Fortschritte beim Ausbau der Stromnetze

Von etwa 7 700 km Höchstspannungsleitungen, die in Deutschland mit hoher Priorität gebaut werden müssen, sind bereits rund 850 km realisiert. Wie aus dem Jahresbericht 2016 der Bundesnetzagentur hervorgeht, den Behördenchef Jochen Homann heute in Bonn vorgestellt hat, entfallen rund 1 800 km Leitungen auf Projekte aus dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG), die in Zuständigkeit der Länder geplant werden. Hier sind 950 km genehmigt und rund 700 km bereits umgesetzt. Projekte aus dem Bundesbedarfsplangesetz umfassen 5 900 km Leitungen; von diesen sind rund 450 km genehmigt und annähernd 150 km gebaut.


Nach Angaben der Bundesnetzagentur haben die Übertragungsnetzbetreiber zudem Anträge auf Bundesfachplanung für die großen Nord-Süd-Korridore eingereicht. Die Behörde hat dazu die umfassende förmliche Beteiligung der Öffentlichkeit gestartet. In Halle findet heute die zweite Antragskonferenz für das Vorhaben SuedOstLink statt.

Die öffentlichen Antragskonferenzen dienen dazu, von den Behörden, anerkannten Vereinigungen und der interessierten Öffentlichkeit Hinweise zu den vorgeschlagenen Korridorverläufen zu erhalten. Auf Basis der Ergebnisse der Konferenzen erstellt die Bundesnetzagentur jeweils einen sogenannten Untersuchungsrahmen. Dieser enthält Vorgaben an die Vorhabenträger TenneT und 50Hertz zur Überarbeitung ihrer Unterlagen.

In der Bundesfachplanung entscheidet die Bundesnetzagentur über einen 500 m bis 1 000 m breiten Korridor, in dem die Leitung später verlaufen wird. Der genaue Verlauf der Leitung in diesem Korridor wird erst in einem anschließenden Planfeststellungsverfahren festgelegt.

Das Vorhaben SuedOstLink führt von Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt nach Isar in Bayern. SuedOstLink wird in Gleichstromtechnik ausgeführt, die den verlustarmen Transport über weite Strecken ermöglicht. Zudem gilt der Erdkabelvorrang, der nur in eng begrenzten Fällen eine streckenweise Ausführung als Freileitung erlaubt. AgE (09.05.2017)

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