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Kombinationseffekte von N-Flüssigdüngern mit Pflanzenschutzmitteln nutzen

Die Anwendung der klassischen Flüssigdünger PIASAN® 28 (AHL 28), ALZON® flüssig und auch der S-haltigen Formen PIASAN® -S 25/6 oder ALZON® flüssig-S 25/6 ist in vielen Betrieben verbreitet. Das hat seine Ursache im Wesentlichen in arbeitswirtschaftlichen und anwendungstechnischen Vorteilen, unter anderem durch die Kombinationsmöglichkeiten mit Pflanzenschutzmitteln.

Die Kombination von Flüssigdüngern aus der ALZON®- und PIASAN®-Familie mit Pflanzenschutzmitteln oder mit Spurennährstoffen ist weit verbreitet. Gibt es eine gute terminliche Übereinstimmung von notwendiger N-Düngungsmaßnahme und Pflanzenschutzanwendung, lassen sich Arbeitsgänge beziehungsweise Durchfahrten einsparen. Entscheidend für den Erfolg der kombinierten Anwendung sind die Qualitätseigenschaften des Flüssigdüngers und die Einhaltung der Anwendungsempfehlungen des Pflanzenschutzmittelherstellers. Dies betrifft insbesondere die möglichen Wirkstoffeinsparungen sowie die Anwendungsbedingungen. Tankmischungen von Flüssigdüngern mit Herbiziden sind deshalb – gefolgt von Wachstumsreglern – die mit Abstand häufigsten Anwendungen.

Bis auf wenige Ausnahmen sind Kombinationen mit Fungiziden nicht zu empfehlen, da diese die Oberflächenspannung der Flüssigdünger drastisch mindern und somit keine gute Pflanzenverträglichkeit mehr gegeben ist. Beim Flüssigdünger sollte der Anwender unbedingt auf Markenware achten, die sich durch eine gleichbleibend hohe Qualität auszeichnet. Neben bester pflanzenbaulicher Eignung sichert sich der Anwender mit PIASAN® oder ALZON® in flüssiger Form zugleich die jährliche Wiederholbarkeit der einmal gesammelten Erfahrungen.

Durch die Kombination können nicht nur Arbeitsgänge eingespart, sondern gleichzeitig bei einigen Herbiziden auch die Aufwandmengen durch Wirkungsverbesserungen reduziert werden. Der Flüssigdünger führt bei geringerer Abdrift- und Verdunstungsgefahr zu einer besseren Haftung auf der Pflanze. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern spart auch Kosten. Grundvoraussetzung ist eine gute physikalische Mischbarkeit (besonders bei Mehrfachkombinationen). Sollte diese nicht bekannt sein, empfiehlt sich zuvor eine Probemischung kleiner Mengen. Dies trifft insbesondere auf die S-haltigen Flüssigdünger PIASAN® S-25/6 oder ALZON® flüssig-S 25/6 zu. Die Anwendungshinweise der Hersteller der Pflanzenschutzmittel sind zu beachten.

Da die Mischungen nur mit Antidrift- oder Injektordüsen mit möglichst hoher Abdriftreduktion ausgebracht werden können, müssen die Bestände die bekannte und gute Verträglichkeit für eine Flüssigdüngeranwendung, wie eine gut ausgebildete Wachsschicht besitzen. Mengen und Fahrgeschwindigkeiten sind den speziellen Spritztabellen für AHL zu entnehmen. Sind diese nicht vorhanden ist der Wert für Wasser mit 0,88 (höhere Viskosität von AHL) zu multiplizieren. Neben den Kombinationen mit unverdünnten Flüssigdüngern ist die Zugabe geringer N-Mengen (etwa 10 kg/ha N) zur Spritzbrühe mit Ausnahme einiger weniger Fungizide immer möglich und hat neben der Wirkungsverbesserung der Pflanzenschutzmittel einen Blattdüngungseffekt zur Folge, der sich besonders unter trockenen Bedingungen positiv in der Ertragsbildung auswirkt.

Nähere Informationen finden Sie unter http://www.skwp.de und unter http://www.duengerfuchs.de.
(10.05.2017)

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