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Vereinigte Hagel kann Schwankungsrücklage weiter füllen

Obwohl widrige Witterungsverhältnisse teils schwere Schäden in der Landwirtschaft verursacht hatten, ist das Jahr 2016 für die Vereinigte Hagelversicherung eher moderat verlaufen. Wie der Vorstandsvorsitzende Dr. Rainer Langner gestern auf der Mitgliedervertreterversammlung in Nürnberg mitteilte, sind im vergangenen Jahr insgesamt 13,8 Mio Euro in die Schwankungsrücklage geflossen; diese belaufe sich nunmehr auf rund 90 Mio Euro. Dies sei ein wichtiges Polster, auf das die Solidargemeinschaft zurückgreifen könne, um künftige Unwetterfolgen abzufedern.


Nach Angaben der Hagelversicherung belief sich 2016 die von ihr insgesamt versicherte Fläche auf 5,257 Mio ha. Mit einem Prämiengesamtaufkommen im In- und Ausland von 160,3 Mio Euro und einer Versicherungssumme von 9,271 Mrd Euro hätten sich die Erfolgskennzahlen auf einem hohen Niveau stabilisiert. Allerdings hätten sich die Beiträge gegenüber 2015 um 3,8 Mio Euro oder 2,8 % verringert, unter anderem wegen eines Rückgangs der Hektarwerte, da die Landwirte geringere Produktpreise erwarteten.

Wie das Unternehmen zudem berichtete, ist der Umfang der versicherten Flächen im Ausland 2016 im Vorjahresvergleich um 7,9 % auf 542 000 ha gestiegen; das Beitragsvolumen habe hier bei 48,1 Mio Euro gelegen. Um das Risiko zum Nutzen und zur Sicherheit der Mitglieder breiter zu streuen, will die Hagelversicherung ihre europäische Marktführerrolle als größter Spezialversicherer im Pflanzenbau weiter ausbauen. Neben den vier Niederlassungen in Italien, Litauen, Luxemburg und den Niederlanden wurde deshalb zum Jahresbeginn 2017 eine weitere im kroatischen Slavonski Brod eingerichtet.

Langner hob hervor, dass die Landwirte mit einer steigenden Nachfrage nach Starkregen- und Sturmversicherungen auf die zunehmenden Wetterkapriolen reagierten. „Versicherungen gegen Sturm und Starkregen machen inzwischen mit 475 000 ha etwa 10 % unserer Versicherungsfläche in Deutschland aus", stellte der Vorstandschef fest. Dies zeige, dass die Landwirte das Risikomanagement im Zuge des Klimawandels eigenverantwortlich selbst in die Hand nähmen, statt auf den Staat zu hoffen. AgE (21.05.2017)

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