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Rukwied: Nachhaltigkeit nicht ohne wirtschaftliche Perspektive zu haben

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, hat die Bereitschaft der Landwirte zur nachhaltigen Weiterentwicklung ihrer Produktionsmethoden betont, dabei aber auch auf die wirtschaftlichen Zwänge der Branche hingewiesen. Auf dem Kongress „Landwirtschaft im Brennpunkt - Wohin geht der Weg?“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion stellte Rukwied heute in Berlin fest, dass sich die deutsche Landwirtschaft stetig weiterentwickle. Sinnvolle Fortschritte bei der Nachhaltigkeit, der Effizienz und dem Tierwohl erforderten aber unternehmerischen Freiraum und innovative Investitionen, die nicht nur ökonomischen Spielraum, sondern auch politische Rückendeckung benötigten. Zu den drei Säulen der Nachhaltigkeit zähle nicht zuletzt die wirtschaftliche Tragfähigkeit, so der Verbandspräsident.

Nach Rukwieds Worten umfasst das Leitbild der deutschen Landwirtschaft ein generationsübergreifendes Wirtschaften in Familienunternehmen. Dies sei zusammen mit der unternehmerischen Eigenverantwortung die beste Zielgröße für nachhaltiges Arbeiten. Wenn die Politik aber auf eine einseitige und überzogene Ordnungspolitik setze oder praxisferne Anforderungen stelle, würden wirtschaftliche Perspektiven zerstört und mögliche sinnvolle Fortschritte in der Nachhaltigkeit verhindert.

Dies gilt dem DBV-Präsidenten zufolge für nachhaltigere Methoden im Ackerbau wie in der Tierhaltung, aber ebenso bei den Maßnahmen im Umwelt- und Naturschutz. Auch die Marktpartner und Verbraucher stünden in der Verantwortung. Wer ständig höhere Standards vorschlage, dies aber in der Preisgestaltung an der Ladentheke nicht berücksichtige, unterbinde letztlich die nachhaltige Entwicklung bei der Herstellung der Nahrungsmittel.

Nach Rukwieds Ansicht sind die günstigen natürlichen Voraussetzungen in Deutschland für die Bauern auch mit der Verpflichtung zu einem verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit knappen Ressourcen verbunden. Dazu zählten nicht nur eine produktiven Flächennutzung und die Umsetzung moderner Methoden für eine ressourcen- und umweltschonende Landwirtschaft; Nachhaltigkeit bedeute auch, Lebensmittel dort herzustellen, wo dies am effizientesten möglich ist. AgE (01.06.2017)

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