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EU-Parlament erkennt Leistungen der Land- und Forstwirtschaft beim Klimaschutz an

Positiv wertet der Deutsche Bauernverband (DBV) den gestrigen Beschluss des Europaparlaments zur Regelung des Klimaschutzes in den Sektoren Landwirtschaft, Gebäude, Abfall und Verkehr ab 2020. Das Parlament bestätige die im Pariser Klimaabkommen verankerte Sonderrolle der Landwirtschaft für die Ernährungssicherung, erklärte der DBV heute in Berlin. Gleichzeitig werde die Bedeutung der Land- und Forstwirtschaft bei der Bindung von Treibhausgasen anerkannt.

Nach Auffassung des Bauernverbandes ist die tatsächliche Leistung des Sektors zwar deutlich höher, als dies vom EU-Parlament zugestanden werde. Wichtig sei aber, dass in der Klimapolitik erstmals die Leistungen im Hinblick auf die Bindung von CO2 in Böden und Wäldern angerechnet würden.

Die Europaabgeordneten votierten dafür, künftig die Bindung von Treibhausgasen durch land- und forstwirtschaftliche Flächen bis zu einer Höhe von insgesamt 280 Mio t CO2-Äquivalent auf die Klimaziele der EU anrechnen zu können. Diese Einbeziehung in die Klimapolitik ist aus DBV-Sicht ein wichtiger Schritt hin zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens, in dem eine Balance zwischen Treibhausgasemissionen und -senken bis zur zweiten Hälfte des Jahrhunderts angestrebt werde. Ausdrücklich halte das EU-Parlament daran fest, dass der Klimaschutz die Ernährungssicherung nicht gefährden dürfe. Zudem seien die Maßnahmen zur Anpassung an die negativen Folgen des Klimawandels zu verstärken. AgE (16.06.2017)

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