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FEFAC erwartet leichten Rückgang der EU-Mischfutterproduktion

Die europäische Mischfutterindustrie rechnet für das laufende Kalenderjahr mit einem geringfügigen Rückgang ihrer Produktion. Nach der gestern veröffentlichten Vorhersage des EU-Dachverbandes der Mischfutterhersteller (FEFAC) wird das Aufkommen um 0,5 % unter dem Niveau von 2016 bleiben. Im Einzelnen erwartet der Verband dabei eine Abnahme der Schweinemischfutternachfrage um 1 % in Europa. Außerdem dürfte die Rindermischfutterproduktion um 0,5 % zurückgehen, weil mit einer Abstockung des Milchkuhbestandes als Folge der Milchpreiskrise 2016 und wegen Umweltschutzmaßnahmen in einigen Mitgliedstaaten gerechnet wird. Derweil wird die Mischfutterproduktion für Geflügel auf dem Vorjahresniveau gesehen.

Im vergangenen Jahr wurden in der EU ohne Luxemburg, Griechenland und Malta nach aktueller Schätzung von FEFAC insgesamt 155,4 Mio t Mischfutter einschließlich Milchaustauscher und ohne Haustiertrockenfutter hergestellt; das waren rund 630 000 t oder 0,4 % mehr als 2015. Dabei konnte die Geflügelhaltung ihre Position als größter Nachfrager nach Mischfutter behaupten, obwohl der Ausbruch der Geflügelgrippe wichtige Konzentrationsgebiete in der EU beeinträchtigte. Die Produktion von Geflügelmischfutter stieg um 1,9 % auf 53,92 Mio t.

Dagegen verringerte sich die Erzeugung von Schweinemischfutter im Vergleich zu 2015 um 1 % auf 49,92 Mio t. Als Begründung für diese negative Entwicklung nennt FEFAC die deutliche Beeinträchtigung der Schweinefleischproduktion durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Osteuropa. Erschwerend hinzugekommen seien niedrige Schweinefleischpreise in der ersten Jahreshälfte und die reichliche Verfügbarkeit an preiswertem Futtergetreide, was Eigenmischungen begünstigt habe.

Derweil konnte sich die Erzeugung von Rindermischfutter FEFAC zufolge mit einem Plus von 0,1 % auf 42,31 Mio t insgesamt behaupten, wobei die Entwicklung in den Mitgliedstaaten aber sehr unterschiedlich verlief. So erhöhte sich die betreffende Produktion in den Niederlanden um fast 9 %, während in Frankreich ein Minus von mehr als 4 % verzeichnet wurde. Als Ursache für den Rückgang in Frankreich nennt der Verband die dortige Einschränkung der Milcherzeugung nach Auslaufen der EU-Milchquotenregelung. AgE (19.06.2017)

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