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Investoren weiter auf dem ostdeutschen Bodenmarkt aktiv

Der Einstieg nichtlandwirtschaftlicher Investoren in den ostdeutschen Bodenmarkt hält an. Eine neue Studie des Thünen-Instituts (TI) für Ländliche Räume weist erhebliche Aktivitäten von Investoren in Brandenburg nach. Der Flächenanteil, der im Landkreis Märkisch-Oderland als einer von zwei Untersuchungsregionen dem Thünen-Institut zufolge von Investoren bewirtschaftet wird, übertrifft den Wert, den die Wissenschaftler in einer Vorgängerstudie im Jahr 2015 in Mecklenburg-Vorpommern ermittelt hatten. Der Staatssekretär vom Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Hermann Onko Aeikens, wertet die Ergebnisse als Bestätigung für den politischen Handlungsbedarf auf dem Bodenmarkt.

Im Landkreis Märkisch Oderland sind laut der Thünen-Studie 44 % der untersuchten Unternehmen im Mehrheitseigentum von überregional aktiven Investoren. Diese bewirtschaften zusammen 38 % der analysierten landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF). Jeweils die Hälfte davon entfällt auf landwirtschaftsnahe sowie auf nichtlandwirtschaftliche Investoren. Diese Anteile sind höher als in den beiden mecklenburg-vorpommerschen Regionen, die in der Vorgängerstudie die höchsten Anteile aufgewiesen hatten.

Deutlich geringer sind indes die entsprechenden Anteile im Landkreis Teltow-Fläming als zweitem Untersuchungsgebiet der Braunschweiger Wissenschaftler. Dort gehören 25 % der untersuchten Unternehmen, die zusammen 17 % der analysierten LF bewirtschaften, mehrheitlich überregional aktiven Investoren. Den landwirtschaftsnahen Investoren werden 5 % der analysierten LF zugerechnet, den nichtlandwirtschaftlichen 12 %. Beiden Landkreisen bescheinigt das Thünen-Institut in Bezug auf die Investoren in den letzten Jahren eine ausgeprägte Dynamik.

Der Umfang der Eigentumsfläche, die mit Anteilskäufen auf neue Eigentümer übergegangen ist, beträgt nach Schätzungen in Märkisch Oderland 21 % der statistisch erfassten Flächenkäufe, in Teltow-Fläming sogar 25 %. Diese Werte entsprechen in etwa dem Mittelwert der bisherigen Fallstudien. AgE (22.06.2017)

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