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Kritische Stimmen zur Nutztierstrategie

Die von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt vorgelegte „Nutztierhaltungsstrategie“ ist in Politik und Verbänden auf Kritik gestoßen. Für den agrarpolitischen Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, Friedrich Ostendorff, ist die Strategie kein motivierendes Startsignal für eine Tierhaltung der Zukunft, sondern „eine lasche und mutlose Beruhigungspille, um die immer lauter werdende Debatte zu befrieden“.

Das Papier enthalte weder konkrete Zeitziele noch zeige es auf, wie der Umbau der Tierhaltung finanziert solle. Vergeblich suche man nach Hinweisen, wie die Tierhaltung in zehn Jahren aussehen solle und wie den Ansprüchen von Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz entsprochen werden könne.

Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, warf dem Bundeslandwirtschaftsminister vor, er habe viel zu spät mit den strategischen Planungen begonnen, um die Maßnahmen des Bundes, der Länder und der Kommunen auf das gemeinsame Ziel von tiergerechteren und innovativen Haltungsverfahren auszurichten. Das habe zur Folge, dass alles zu unkonkret bleibe, besonders bei Zeitachse und Fördersummen. Zudem sei das Thema jetzt dem Wahlkampf ausgeliefert.

Der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) Mitteldeutschland, Reiko Wöllert, vermisst nach wie vor eine klare Orientierung, wo es hingeht, insbesondere mit der Schweinehaltung, und wie die Betriebe die höheren Kosten bezahlt bekommen. Zu beiden Punkten liefere die Nutztierstrategie keine Antworten. AgE (03.07.2017)

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