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In Sachsen-Anhalt getrübte Aussichten beim Winterraps

Ungeachtet der diesjährigen Wetterunbilden gehen die Bauern in Sachsen-Anhalt mit einigermaßen positiven Ertragserwartungen in die Getreideernte. Beim Winterraps wird jedoch mit deutlichen Einbußen gerechnet. Wie der Bauernverband Sachsen-Anhalt heute berichtete, war die Niederschlagsverteilung in den letzten Monaten regional zwar sehr unterschiedlich ausgefallen. Laut seinen Erhebungen wird beim Weizen aktuell aber dennoch ein Durchschnittsertrag von bis zu 78 dt/ha erwartet, womit der mehrjährige Mittelwert noch um gut 2 dt/ha übertroffen würde. Das mit 83,8 dt/ha sehr gute Vorjahresergebnis würde demnach allerdings deutlich verfehlt.

Bei der Wintergerste dürfte nach den Vorschätzungen des Verbandes mit 74,0 dt/ha das langjährige Mittel von 71,0 dt/ha recht klar übertroffen werden. Der Ertrag an Roggen könnte ihm zufolge vor allem wegen guter Aussichten in der Altmark mit 54,0 dt/ha im Landesdurchschnitt an das vergleichsweise hohe Niveau von 2016 heranreichen.

Deutlich schlechter sind dagegen die Aussichten für den Winterraps: Laut dem Landesbauernverband haben die Probleme hier seit der Aussaat angehalten. So hätten rund 5 % der Anbaufläche schon im Herbst wegen schlechten Aufgangs umgebrochen werden müssen; auf weiteren 25 % seien eine geringe Pflanzendichte, schwache Bestandsentwicklung und ein starker Schädlingsbefall zu beobachten. Zudem sei nun in vielen Beständen eine starke Verunkrautung zu verzeichnen.

Vor diesem Hintergrund schätzt der Landesbauernverband den diesjährigen Durchschnittsertrag beim Winterraps nur auf 28 dt/ha bis 35 dt/ha. Im vergangenen Jahr hatten die Ackerbauern in Sachsen-Anhalt der amtlichen Statistik zufolge im Landesmittel dagegen noch 39,1 dt Rapssaat pro Hektar eingebracht. AgE (05.07.2017)

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