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In Polen im Mai und Juni gebietsweise Dürre

Obwohl die Niederschlagsversorgung längst nicht überall defizitär war, hat Trockenheit im Frühsommer dennoch einen Teil der polnischen Feldbestände arg in Mitleidenschaft gezogen. Das zeigt der amtliche Dürrebericht, für den Fachleute des Instituts für Bodenkunde und Pflanzenbau (IUNG) die landesweite Niederschlagssituation von Anfang Mai bis Ende Juni erfasst haben.

Laut dem Institutsbericht waren insbesondere die Wojewodschaften Lublin und Heiligkreuz in der Mitte und im Südosten des Landes von Trockenheit betroffen. Insgesamt seien auf 8,4 % der Ackerflächen die Voraussetzungen für eine Einstufung als Dürre gegeben gewesen, teilte das Institut mit.

Die Wasserknappheit dürfte sich ihm zufolge vor allem bei den Sommerkulturen sowie bei Winterungen auf leichten Böden zeigen. Inwieweit sich dies in der Ertragsbilanz für die gesamte Ernte bemerkbar machen werde, sei momentan aber noch unklar, hieß es.

So sei die Wasserversorgung nicht überall hinter dem langjährigen Mittel zurückgeblieben, stellte das Institut weiter fest. Im Berichtszeitraum seien insbesondere im Nordosten und in den Wojewodschaften in Küstennähe reichliche Niederschläge verzeichnet worden, so dass sich die dortigen Bestände in einem sehr guten Zustand präsentierten. AgE (11.07.2017)

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