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K+S legt neue Langzeitstrategie vor

Nachdem sich der Kali- und Salzhersteller K+S im August endgültig von seinen Ergebniszielen für das Jahr 2020 verabschiedet hat, wurde jetzt von der Unternehmensleitung eine neue Wachstumsstrategie vorgestellt, die den Titel „Shaping 2030“ trägt. Angestrebt wird demnach ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 3 Mrd Euro sowie eine Kapitalrendite von mindestens 15 %. Wie die Konzernspitze heute in Kassel erklärte, führt der Weg zu diesem Meilenstein sowohl über das Bestandsgeschäft als auch über neu zu erschließende Geschäftsfelder.

In der ersten von zwei Transformationsphasen bis 2020 will sich das Unternehmen auf die vier Marktbereiche „Agriculture“, „Industry“, „Consumers“ und „Communities“ ausrichten, um so die Kundenansprache zu verbessern und das Produktportfolio entsprechend zu systematisieren, insbesondere bei „hochmargigen Produkten“. Die Geschäftsfelder Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz sollen integriert werden, um Einsparungen durch Synergien in der Produktion, aber auch in der Verwaltung, der Digitalisierung, dem Einkauf und in der Logistik zu erzielen.

Unter dem Strich rechnen die Konzernstrategen mit einem langjährigen, positiven Ergebniseffekt dieser Straffungsmaßnahme in Höhe von mindestens 150 Mio Euro pro Jahr ab Ende 2020. Weitere Zielmarken für die erste Phase setzt K+S mit einer Halbierung der Schulden und der Generierung eines positiven, freien Cashflows ab 2019. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Burkhard Lohr kündigte darüber hinaus einen „Kulturwandel“ an, der mit der geplanten Vereinheitlichung des Unternehmens einhergehen werde.

Nach der Umstrukturierung will sich K+S ab 2020 verstärkt auf das Wachstum konzentrieren. Um die Abhängigkeit von externen Faktoren zu reduzieren, liegen die Schwerpunkte im Spezialitätensegment und in anderen Bereichen wie der Fertigation, also dem Ausbringen von flüssigen oder wasserlöslichen Düngern durch ein Bewässerungssystem. Zwei Drittel des geplanten Ergebniszuwachses sollen indes allein mit der Weiterentwicklung des bestehenden Geschäftes und der Prozessoptimierung realisiert werden. Auch regional ist ein Ausbau geplant. Die Unternehmensleitung hat hier die Wachstumsmärkte Asien und Afrika im Blick. AgE (10.10.2017)

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