Südafrika öffnet Markt für deutsches Schweinefleisch

Südafrika setzt zur Fußball-Weltmeisterschaft auf deutsches Grillsteak und Bratwürste aus deutschem Schweinefleisch, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium Dr. Gerd Müller nach seinen heutigen Regierungsgesprächen in Pretoria. Nach einer zweistündigen Verhandlung zwischen Südafrikas Landwirtschaftsministerin Lulama Xingwana und Staatssekretär Dr. Müller wurde durch beide Seiten eine Vereinbarung unterzeichnet, die den südafrikanischen Markt für Einfuhren von deutschem Schweinefleisch öffnet.

In Bezug auf die Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 2010 ist in Südafrika von einem deutlich höheren Schweinefleischbedarf auszugehen. Das Land verbraucht derzeit circa 160.000 t Schweinefleisch pro Jahr. Davon werden mehr als 20.000 t eingeführt. Zwei Drittel der Importware sind Schweinerippen. In mehreren Wirtschaftsgesprächen bekräftigten südafrikanische Fleischimporteure gegenüber Staatssekretär Dr. Müller ein starkes Interesse an deutschem Schweinefleisch und Verarbeitungsprodukten.

Im Rahmen der Gespräche begrüßten die südafrikanischen Regierungsvertreter, dass sich Deutschland ab dieser Woche beim Internationalen Tierseuchenamt als frei von Geflügelpest erklärt hat. Das südafrikanische Landwirtschaftsministerium zeigte großes Interesse an der Einfuhr von deutschem Geflügelfleisch. Staatssekretär Dr. Müller kam in den Gesprächen überein, dass ein diesbezügliches Einfuhrzertifikat umgehend ausgehandelt und abgeschlossen wird. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass in Kürze eine Erklärung zur engeren Zusammenarbeit der Veterinärdienste beider Länder unterzeichnet werden soll.

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